Kurelians II Zweiter Weltkrieg

A Latvian military formation established by General Jānis Kurelis in July 1944 from the Aizsargi (literally: ‘Defenders’) of Riga District with the official goal of defending the Daugava between Pļaviņas and Ķegums in case of German retreat and forming partisan groups in the Rear of the Soviet Forces.

General Kurelis was the Head of the national resistance movement’s Military Commission, part of the Latvian Central Council, but the actual leader of the commission was Captain Kristaps Krišs Upelnieks.

After moving to the Kurzeme region in the autumn of 1944, the goal of the Kurelians was to fight the two occupying powers, Nazi Germany and the Soviet Union, in order to restore the independent state of Latvia.

The Kurelians group was disbanded on 14 November 1944, and eight staff officers were shot dead in the Liepāja Naval Port Prison on 19 November.

More information sources

Jānis Kurelis — Vikipēdija (wikipedia.org) 

nacistiskās Vācijas okupācija Latvijā, 1941.–1945. gads - Nacionālā enciklopēdija (enciklopedija.lv)

Ģenerāla Jāņa Kureļa vadītā latviešu karavīru grupa - YouTube 

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Museum für das Rubenis-Bataillon

Das Museum des Rubenis-Bataillons befindet sich in Ugāle. Es berichtet über die Kämpfe des von R. Rubenis kommandierten Bataillons der Truppe des Generals J. Kurelis in Kurland 1944, über die Aktivitäten der Kurelis-Leute und über die nationale Widerstandsbewegung. Die Ausstellung widmet sich den Aktivitäten des Lettischen Zentralrates (LCP) und seiner Ortsgruppe Ventspils. Ausgestellt ist auch das LCP-Memorandum mit 188 Unterschriften und Fotos der Unterzeichner. Das Memorandum ist in das lettische Nationalregister des UNESCO-Welterbe-Programms aufgenommen worden. Der LCP war Koordinationszentrum zwischen höchsten politischen Führungskreisen Lettlands und Untergrundregierung seit der Zeit der Okkupation Lettlands bis 1994. Es wurde 1943 gegründet, um die Aktivitäten der verschiedenen lettischen Widerstandsbewegungen zu koordinieren und die staatliche Unabhängigkeit Lettlands wiederherzustellen. Das Museum bietet auch Ausfahrten zu den Einsatzorten des Bataillons (u.a. zum Lager mit dem nachgebauten Bunker in der Gemeinde Usma und den Kampfstätten in den Gemeinden Renda und Zlēkas).

Der Bunker und Einsatzorte des Rubenis-Bataillons

Der restaurierte Bunker der 2. Kompanie des Rubenis-Bataillons liegt in einem Wald in der Nähe des Ilziķi-Sees in der Gemeinde Usma. Er ist von außen jederzeit frei zugänglich. Innenbesichtigungen sind im Voraus zu vereinbaren.

Das Bataillon von Leutnant Roberts Rubenis gehörte zu den Einheiten von General Jānis Kurelis, die sich den deutschen Truppen nicht ergaben und ihnen erbitterten Widerstand leisteten. Zwischen 14. November und 9. Dezember 1944 kam es in den Gemeinden Ugale, Usma, Renda und Zlēkas zu heftigen Kämpfen zwischen Einheiten der deutschen 16. Armee, SD- und SS-Einheiten unter dem Kommando von Polizeigeneral Friedrich Jeckeln und einem von Leutnant Roberts Rubenis kommandierten separaten Bataillon der Kurelis-Leute.

Die Rubenis-Truppe war eine gut bewaffnete und organisierte militärische Einheit, die sich selbst völlig unabhängig und separat von den beiden gegnerischen Besatzungsmächten betrachtete. Ihr Kampf war der hartnäckigste und langwierigste der lettischen nationalen Widerstandsbewegung. In den Kämpfen bei Renda und Zlēkas fielen etwa 250 deutsche Soldaten, während Rubenis etwa 50 Mann zu beklagen hatte. Der restaurierte Unterstand im Wald erinnert an jene Tage: eine mit Grasballen gedeckte in den Boden eingegrabene Blockhütte, die den Männern des Rubenis-Bataillons Schutz bot.

Museum der nationalen Widerstandsbewegung in Renda

Das Museum liegt nur einige Kilometer vom Ortskern von Renda entfernt. Die Ausstellung ist der fünfzigjährigen Geschichte der Widerstandsbewegung in Lettland gewidmet: Widerstand gegen die erste sowjetische Besatzung, die nazideutsche Besatzung, bewaffneter und gewaltfreier Widerstand gegen die zweite sowjetische Besatzung. Die Ausstellung ist in zwei Gebäuden untergebracht. Eines birgt Zeugnisse der ersten sowjetischen und der deutschen Besatzungszeit. Die Ausstellung in der renovierten Scheune ist dem nationalen Partisanenkampf gewidmet. Zwischen den beiden Gebäuden liegt ein Bunker mit authentischer Einrichtung und Schützengräben. Das Museum umfasst auch Laufgräben, Unterstände und einen Hindernisparcours zur körperlichen Betätigung für Besucher. Ein Museumsbesuch sollte im Voraus vereinbart werden.
Im Januar 1946 fand ganz in der Nähe eine der größten Kampfhandlungen der nationalen Partisanen statt, die sog. Schlacht von Āpūznieki, in der sich die nationale Partisanentruppe von Kabile einer großen Übermacht von Kräften der sowjetischen Besatzungsmacht erfolgreich entgegenstellte. Am Schauplatz der Kämpfe wurde ein Rastplatz mit Informationstafeln angelegt.

Nordpier und Batterie Nr. 3 in Karosta

Latvijā garākais mols – Ziemeļu mols – būvēts 19. gadsimta beigās kā ļoti svarīga Liepājas Jūras cietokšņa un militārās ostas daļa. Mola garums ir 1800 metri, platums – 7,35 metri.

Ziemeļu mols ir viena no pirmajām Imperatora Aleksandra III ostas būvēm, kuru izveidoja laikā no 1890. līdz 1892. gadam pirms Karostas kanāla rakšanas. Mols kopā ar Ziemeļu, Dienvidu viļņlaužiem un Dienvidu molu veidoja Liepājas priekšostu.

Liepājas cietokšņa Baterija Nr. 3 atradās blakus Karostas Ziemeļu molam un bruņojuma ziņā tika plānota vislielākā. Izbūvēja platformas četriem 6 collu (152 mm) Kanē sistēmas 1892. gada modeļa lielgabalus, pieciem 11 collu (280 mm) 1887. gada modeļa lielgabalus un divus 57 mm Nordenfelda sistēmas prettrieciena lielgabalus, kā arī 18 9 collu (229 mm) lielgabalus un mortīras.

Šodien Baterija Nr. 3 ir visvairāk cietusi no valdošās dienvidu-ziemeļu jūras straumes, kas aiz Ziemeļu mola veido virpuļa efektu, tā rezultātā izskalojas lielgabalu platformu pamatus.

Ziemeļu mols aizsargā Liepājas ostas akvatoriju no Ziemeļrietumu vējiem. Šī ir liepājnieku un pilsētas viesu iecienīta vieta, kur vērot saulrietus un makšķerēt jūras zivis, kā arī vērot jūru dažādos laikapstākļos. Īpaši iespaidīgi - vētras laikā.

Pie Ziemeļu mola ierīkota plaša stāvvieta, kurā iespējams atstāt automašīnu. Apmeklētāju ērtībām pieejamas arī labierīcības un kafejnīca ar unikālu skatu uz jūru.

 

Gedenkstätte für die Tragödie von Zlēkas

Gedenkstätte für die Tragödie von Zlēku
Die Gedenkstätte befindet sich in der Nähe des Ensembles des Herrenhauses Zlēki, im westlichen Teil Karātavkalns.  Etwa zwanzig Findlinge mit den Namen der Getöteten bilden einen Kreis, und in der Mitte steht ein etwa drei Meter hoher Obelisk aus schwarzem Marmor.

Einige der Gefallenen wurden in der Zlēki-Gedenkstätte beigesetzt.

Im Dezember 1944 führte die deutsche Nazi-Armee in der Nähe von Zlēki eine groß angelegte Operation gegen die Zivilbevölkerung durch. Im Gefechtsbuch der Heeresgruppe Nord wurde am 9. Dezember 1944 um 17.30 Uhr vermerkt, dass 161 Angehörige der "Rubens-Brigade und der Einheiten des Roten Pfeils" bei der Aktion auf der gegnerischen Seite getötet worden waren. In der sowjetischen Zeit wurde diese Zahl offenbar als die Gesamtzahl der Opfer der Zlēki-Tragödie angesehen, wobei man sich auf die getöteten Zivilisten bezog.

Der Verlauf der Aktion ist teilweise im Bericht des Leiters der Spionageabwehr der deutschen 16. Armee vom 31. Dezember 1944 dokumentiert. Darin wird erklärt, dass vom 5. bis 9. Dezember unter der Führung des höchsten SS- und Polizeiführers im Ostland, SS-Oberruppenführer und Polizeigeneral Friedrich Jekeln, eine groß angelegte Operation bei Eichensumpf gegen die "Roten Pfeile" und die Reste der Gruppe von General Kurel bei Abava stattfand.