Налеты советской авиации на пригород Лиепаи в октябре и декабре 1944 г.

Baltic Fleet A-20G “Boston” aircraft
Самолет Балтийского флота А-20Г «Бостон»

Am Ende des Zweiten Weltkriegs konnten sich die deutschen Streitkräfte in Kurland sieben Monate lang erfolgreich verteidigen, da die deutsche Marine bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs kampffähig blieb und die Heeresgruppe Nord und später die Heeresgruppe Kurland versorgte. Der wichtigste Hafen war Liepaja, über den 80 % aller Güter angeliefert und verschifft wurden. Liepaja wurde damit zu einem wichtigen Ziel für die sowjetische Ostseeflotte und die Langstreckenluftfahrt.

Die ersten Luftangriffe der Baltischen Flotte begannen am 16. September 1944 und dauerten bis Ende Dezember 1944 intensiv an. In 16 größeren Angriffen wurden 2.785 Kampfeinsätze durchgeführt, bei denen über 1.500 Tonnen Fliegerbomben abgeworfen wurden. Die sowjetische Luftwaffe verlor dabei 156 Flugzeuge.

Bei den Angriffen verlor die deutsche Marine acht Schiffe durch Versenkung und mehrere Dutzend weitere, die unterschiedlich stark beschädigt wurden. Verglichen mit der Gesamtzahl der Schiffe, die den Hafen von Liepāja anliefen, waren diese Verluste jedoch sehr gering und hatten kaum Auswirkungen auf die Versorgung der deutschen Truppen.

Das 51. Garde-Torpedofliegerregiment der Baltischen Flotte, bewaffnet mit US-amerikanischen A-20 „Boston“-Bombern, erlitt die größten Verluste. Sowjetische Bomber flogen drei Angriffe auf im Hafen von Liepāja vor Anker liegende Schiffe – am 30. Oktober, 14. Dezember und 22. Dezember. Die Bomber flogen in geringer Höhe und warfen 1.000- und 500-kg-Bomben ab, die, wenn alles planmäßig verlief, die Seite des Ziels trafen und es zerstörten. Alle drei Angriffe erfolgten nach demselben Schema: Acht „Bostons“ näherten sich dem Hafen in einer Linie vom Nordpier und suchten einzeln nach Zielen. Ging beim ersten Angriff nur eines von acht Flugzeugen verloren, so positionierten die deutschen Flugabwehreinheiten im Dezember mehrere 88-mm- und 20-mm-Flugabwehrkanonenbatterien am Nordpier, die die sowjetischen Bomber mit einem massiven Feuer empfingen. Am 14. Dezember gingen drei von sieben Flugzeugen verloren, am 22. Dezember vier von sechs. Fünf „Bostons“ mitsamt ihren Besatzungen wurden direkt über dem Außenposten Liepāja abgeschossen. Aufgrund dieser katastrophalen Verluste wurden keine Tieffliegerangriffe mehr auf den Hafen von Liepāja durchgeführt.

Рассказчик: Valdis Kuzmins; Записал эту историю: Valdis Kuzmins
Использованные источники и ссылки:

http://www.libava.ru/537.html

Luftangriffsmuster vom 14. Dezember 1944
Luftangriffsmuster vom 22. Dezember 1944
Historisches Diagramm der Karosta-Batterie Nr. 3
Das Ende des nördlichen Piers. „Das mysteriöse Karosta“, J. Raķis, A. Remess

Zugehörige Objekte

Северный пирс и батарея №3 в Каросте

Самый длинный пирс в Латвии - Северный пирс - был построен в конце XIX века как очень важная часть Лиепайской морской крепости и военного порта. Длина пирса составляет 1800 метров, ширина - 7,35 метра.

Северный мол - одно из первых портовых сооружений императора Александра III, построенное между 1890 и 1892 годами до прокладки Каростинского канала. Вместе с Северным молом, Южным молом и Южным пирсом пирс образовывал форпост Лиепаи.

Лиепайская крепостная батарея № 3 располагалась рядом с Северным молом Каросты и планировалась как самая большая по вооружению. Были построены платформы для четырех 6-дюймовых (152 мм) орудий системы Канет образца 1892 года, пяти 11-дюймовых (280 мм) орудий образца 1887 года и двух 57-мм противотанковых пушек Норденфельда, а также 18 9-дюймовых (229 мм) орудий и минометов.

Сегодня батарея № 3 больше всего страдает от преобладающего южно-северного морского течения, которое создает эффект водоворота за Северным пирсом, что приводит к подмыванию фундаментов орудийных платформ.

Северный пирс защищает Лиепайскую гавань от северо-западных ветров. Это излюбленное место жителей и гостей Лиепаи для любования закатами, рыбалки и наблюдения за морем в разных погодных условиях. Особенно впечатляющее зрелище во время шторма.

На Северном причале имеется просторная парковка. Здесь также есть туалеты и кафе с уникальным видом на море.

Фото: Микс Ужанс