Sommerlager der lettischen Armee in Litene
Garnisonsstadt

Armeelager Litene. Quelle: Gemeindeagentur Gulbene „Tourismus- und Kulturerbezentrum Gulbene“
Armeelager Litene. Quelle: Gemeindeagentur Gulbene „Tourismus- und Kulturerbezentrum Gulbene“
Litene. 8. Daugavpils-Infanterieregiment, 1938. Quelle: Digitale Sammlung der Lettischen Nationalbibliothek „Das verlorene Lettland“.
Litene. Militärmanöver in einem Sommerlager, 1935. Quelle: Digitale Sammlung der Lettischen Nationalbibliothek „Das verlorene Lettland“.
GVMM 19917 Sommerlager der Armee von Litene, 1930er Jahre. Quelle: Sammlung des Regionalen Geschichts- und Kunstmuseums Gulbene
Armeelager Litene. Quelle: Sammlung des Regionalen Geschichts- und Kunstmuseums Gulbene
GVMM 24655 Soldaten der lettischen Armee im Sommerlager Litene. General Balodis begrüßt die Soldaten. 1930er Jahre. Quelle: Sammlung des Regionalen Geschichts- und Kunstmuseums Gulbene
Armeelager Litene. Quelle: Sammlung des Regionalen Geschichts- und Kunstmuseums Gulbene
GVMM 24657 Trainingsgelände des Sommerlagers Litene der lettischen Armee. 1930er Jahre. Quelle: Sammlung des Regionalen Geschichts- und Kunstmuseums Gulbene
Sommercamp in Litene. Quelle: Sammlung des Geschichts- und Kunstmuseums des Landkreises Gulbene
Schild an der Eisenbrücke über den Fluss zum Sommerlager der Armee Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Die Fundamente der Gebäude sind erhalten geblieben. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Die Fundamente der Gebäude sind erhalten geblieben. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommerlager der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommercamp der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Informationen über das Sommerlager der Armee von Litene, Veranstaltungen sowie Orte und Persönlichkeiten, die mit dem Lager in Verbindung stehen. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommerlager der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Informationen über das Sommerlager der Armee von Litene, Veranstaltungen sowie Orte und Persönlichkeiten, die mit dem Lager in Verbindung stehen. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Ein Lebensmittellager ist erhalten geblieben. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Eine Aussichtsplattform mit wehender lettischer Flagge. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Auf dem Gelände befinden sich ein entmilitarisiertes Badehaus und ein weißes Kreuz, das mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums und der Nationalen Streitkräfte errichtet wurde – der eigentliche Tötungsort. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommerlager der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Auf dem Gelände befinden sich ein entmilitarisiertes Badehaus und ein weißes Kreuz, das mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums und der Nationalen Streitkräfte errichtet wurde – der eigentliche Tötungsort. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Informationen über das Sommerlager der Armee von Litene, Veranstaltungen sowie Orte und Persönlichkeiten, die mit dem Lager in Verbindung stehen. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Am Eingang zum Sommerlager der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Am Eingang zum Sommerlager der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Der Weg zum Sommerlager der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommercamp der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommercamp der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Sommercamp der Armee von Litene. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Armeelager Litene. Quelle: Gemeindeagentur Gulbene „Tourismus- und Kulturerbezentrum Gulbene“
Armeelager Litene. Quelle: Gemeindeagentur Gulbene „Tourismus- und Kulturerbezentrum Gulbene“
Loading...
 Litenes pag., Gulbenes nov., Lettland
 +371 29269823,+371 29204507.

Das Sommerlager der lettischen Armee in Litene befindet sich in einem Waldgebiet in der Gemeinde Litene, dicht am Fluss Pededze. Die Geschichte des Lagers Litene begann 1935, als die Division Latgale der lettischen Armee hier den Aufbau eine Sommerlager in Angriff nahm. Von Mai bis in den Herbst absolvierten in Litene tausende Soldaten Ausbildungs- und Schießtrainingsprogramme. Im Sommer 1941 wurden Offiziere der lettischen Armee von Einheiten der Roten Armee und des NKWD (Vorläufer des KGB) im Sommerlager Litene festgehalten und interniert. Ein Teil der Offiziere wurde in Litene erschossen, andere nach Sibirien deportiert. Am 14. Juni 1941 wurden in den Lagern Litene und Ostrovieši (etwa 10 km von Litene entfernt) mindestens 430 Offiziere verhaftet und nach Sibirien deportiert. Das einzige vom damaligen Lager noch erhaltene Gebäude ist das Lebensmittellager. Von den anderen Bauten sind nur noch Fundamente erkennbar. Eine Aussichtsplattform über der eine lettische Flagge weht, Bänke und eine Lagerfeuerstelle wurden hier inzwischen geschaffen. Mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums und der nationalen Streitkräfte wurde ein nicht mehr einsatzfähiges Geschütz aufgestellt. Auch Informationstafeln wurden errichtet. Zum Andenken an die Vorgänge im Sommerlager wurde auf dem Friedhof von Litene eine „Mauer des Schmerzes“ errichtet. Auf YouTube ist im Kanal der lettischen Armee („Latvijas armija“) ein Kurzfilm unter dem lettischen Titel „Litene - Latvijas armijas Katiņa“ (Litene – Das Katyn der lettischen Armee) abrufbar.     

Verwendete Quellen und Referenzen:


Jānis Zvaigzne „Was ist Litene“, J.Zvaigzne „Juni. Litene 1941“, Jumava, Riga, 2012. GNVMM-Museumssammlung
https://www.sargs.lv/lv/vesturiski-jutigie-jautajumi/2011-05-30/litene-latvijas-armijas-katina