Schmalspur-Dampflok „Mazbānītis“ im Küstenfreilichtmuseum Ventspils
Museum

VentspilsMazbanitisSALMANIS
Banitis fotoZygimantasGedvila 2019
Banitis foto IvarsSalmanis 11
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4777
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4799
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4803
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4846
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4890
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4917
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4919
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4926
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4932
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 4995
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 5008
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 5012
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 5030
Banitis foto IvarsSalmanis IMG 5031
Bānītis Maijs2019 VentspilsMuzejs
Bānītis foto RaimondsRats
Bānītis foto RaimondsRats1
Bānītis foto RaimondsRats2
Deutsche Armeelokomotive mit lettischer Besatzung im Bahnhof Dundaga im Jahr 1919. Sammlung des Ventspils Museums
Deutsche Soldaten und Anwohner am Großen Stein von Kapsēde. Museumssammlung Liepāja
Deutsche Wehrmachtssoldaten und Eisenbahner am Startbahnhof Stende. Sammlung Dainis Punculis
Loading...
 Riņķa 2, Ventspils, Lettland
 +371 63624467, +371 22466099
 nav konkrēta

Die zum Küstenfreilichtmuseum Ventspils gehörende Schmalspurbahn, auch „Mazbānītis“ genannt, bietet Fahrten auf zwei Fahrstrecken: auf der 1,4 km langen Ringbahn und der 3 km langen Hügeltour. Die als Kleinbahn bezeichneten Züge, die auf 600 mm Schmalspurgleisen fahren, beförderten von 1916 bis 1963 Personen und Güter. Es handelt sich um ein militärhistorisches Erbe aus dem Ersten Weltkrieg, das seinerzeit eine wichtige Rolle für den kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung Nordkurlands spielte, indem es Wohnsiedlungen und Arbeitsplätze miteinander verband.

Der Bau von Eisenbahnen mit 600 mm Spurweite wurde im Ersten Weltkrieg forciert, als die deutsche Armee 1916 mit dem Bau einer Reihe von sog. Heeresfeldbahnen in den eroberten Gebieten im heutigen Lettland begann. Solche Kleinbahnen konnten schnell aufgebaut, aber auch schnell wieder abgebaut und an neue Frontlinien verlegt werden. Die lettischen Schmalspurbahnen waren auch während des Zweiten Weltkriegs durchgehend in Betrieb. Fast 60 Jahre lang war die Schmalspurbahn sommers wie winters das einzige zuverlässige Transportmittel für Personen sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse vom Lande in die größeren Städte.

Verwendete Quellen und Referenzen:

www.muzejs.ventspils.lv/piejuras-brivdabas-muzejs/mazbanitis/

Zugehörige Themen

Zugehörige Geschichten

Die wichtige Stellung des Bahnhofs Stende im Eisenbahnnetz von Karalauskas

Die Hauptaufgabe der Feldbahnen im Gebiet der Irbesstraße bestand darin, die Küstenverteidigungsstellungen der deutschen Armee mit Kanonen und Munition zu versorgen.

600-mm-Schmalspurbahnen in Sēlia

Man sagt oft, der Krieg sei der Ursprung allen Seins, und das traf im wahrsten Sinne des Wortes auf die lettischen Landbahnen zu. Jede Armee, ob angreifend oder verteidigend, benötigt erhebliche Ressourcen, um den Krieg aufrechtzuerhalten. Als die deutsche Armee 1915 in Lettland einmarschierte, sah sie sich mit Versorgungsproblemen konfrontiert. Ende 1915 hatte sich die Front entlang der Düna stabilisiert. Historisch gesehen war die Bevölkerungsdichte im Gebiet von Sēlija gering, weshalb es kein ausgedehntes Verkehrsnetz gab.