Nationaler Partisanenbunker in Īle Bunker

Īle-Gedenkstätte. Foto: R. Ābelnieks
Īle-Gedenkstätte. Foto: R. Ābelnieks
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132 íles nacionâlo partizânu bunkurs
Īle-Gedenkstätte. Foto: R. Ābelnieks
Īle-Gedenkstätte. Foto: R. Ābelnieks
Visvaldis Žanis Brizga („Kārlis Krauja“). 1948. Lettisches Kriegsmuseum
Ile-Bunker. Foto: R. Ābelnieks
Ile-Bunker. Foto: R. Ābelnieks
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Īle-Bunker und Gedenkstätte_Foto: Jana Kalve
Īle-Bunker und Gedenkstätte_Foto: Jana Kalve
Īle-Bunker und Gedenkstätte_Foto: Jana Kalve
Der Īle-Bunker vor dem Wiederaufbau. Foto: Juris Smaļinskis?
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 Īles nacionālu partizānu bunkurs, Zebrenes pagasts, Dobeles novads, Lettland
 +371 28675118
 Dobeles TIC

Der Bunker befindet sich in der Gemeinde Zebrene, im Waldgebiet Īle, an der Abzweigung der Straße P104 Biksti-Auce.

Die Kārlis Krauja-Gruppe der nationalen Partisanen von Īle wurde 1947 gegründet. Zum Gruppenführer wurde V.Ž. Brizga (Spitzname K. Krauja) ernannt. Im Oktober 1948 schloss sich die Krauja-Gruppe mit der litauischen Nationalen Partisanengruppe zusammen. Die Krauja-Gruppe agierte im Kreis Jelgava und bestand aus 27 nationalen Partisanen.

Im Oktober 1948 baute die Krauja-Gruppe in der Gemeinde Lielauce, Kreis Jelgava, in der Nähe der Forstwirtschaft Īle, 300 Meter nördlich des Hauses „Priedaiši“, einen unterirdischen Bunker. Seine Gesamtlänge mit den Kampfgängen betrug 45 Meter. Um den Bunker herum wurden 70 ferngesteuerte Minen gelegt. Der Bunker war mit einem Ofen, einem Brunnen, einer Toilette und einem Lagerraum ausgestattet.

Am 17. März 1949 kämpften die 24 Partisanen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Bunker befanden, ihre letzte Schlacht gegen die 760 Mann starke Tscheka-Truppe. Nach der Schlacht wurden 9 Mitglieder der Gruppe verhaftet, 15 fielen jedoch in der Schlacht, darunter acht Letten und sieben Litauer.

Im Jahr 1992 grub die Landeswehr zusammen mit den Daugavas Vanagi (lettisch „Düna-Falken“) den gesprengten Bunker aus. An der Stelle wurden ein Weißes Kreuz, ein Gedenkstein und eine Granitstele errichtet.

Im Inneren des Bunkers sind ein Ofen, ein Tisch und schmale Bänke zu sehen, auf denen die Partisanen schliefen. Am Bunker befinden sich Informationstafeln und Gedenksteine mit den Namen der Partisanen.

Verwendete Quellen und Referenzen:

R. Ābelnieks, A. Urtāns. Die nationale Widerstandsbewegung und die Bekämpfung der Repressionsinstitutionen der sowjetischen Besatzung im Bezirk Bauska (1944 – Mitte der 1950er Jahre) // Veröffentlichungen der Lettischen Historikerkommission. Band 19: Besetztes Lettland 1940–1990. Riga: Verlag des Lettischen Historischen Instituts, 2007, S. 370–391.

Der unbekannte Krieg. Der Kampf der lettischen Nationalpartisanen gegen die sowjetischen Besatzer 1944-1956. 2. Aufl. Riga: Domas spaks, S. 303.

https://www.lsm.lv/raksts/dzive--stils/cilvekstasti/iles-bunkurs--vestures-liecinieks.a80725/

https://www.lsm.lv/raksts/zinas/latvija/17.03.2023-man-bija-18-gadi-kad-mus-visus-aresteja-iles-bunkura-piemin-nacionalos-partizanus.a501317/