I Erster Weltkrieg, I Unabhängigkeitskriege, II Zweiter Weltkrieg, IV Die sowjetische Besatzung und der Kalte Krieg

Naisaare-Insel – einer der geheimsten Orte der Sowjetzeit

Naisaare
Naisāre (Naissaar), Igaunija
Dauer: 1 Tag
Tallina–Naissaar–Tallina

Dieser Tagesausflug zur Insel Naisaare ermöglicht es Schülern, verschiedene Epochen der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu erkunden – vom Ersten Weltkrieg und dem Unabhängigkeitskrieg bis zum Zweiten Weltkrieg und der sowjetischen Besatzung. Die Insel, die lange Zeit Militärgelände war, beherbergt Küstenverteidigungsanlagen, Bunker, eine Schmalspurbahn und weitere Überreste militärischer Infrastruktur, die ihre strategische Bedeutung in verschiedenen Epochen verdeutlichen. Die Route verbindet aktives Wandern mit der Erkundung lebendiger Geschichte in einer natürlichen und authentischen Umgebung.

Was die Tour beinhaltet

Die Schüler in Naisaare werden ein echtes Entdeckungsabenteuer auf der Insel erleben können, wo sie beim Wandern verlassene Militärgebäude, Bunker, die alte Schmalspurbahnlinie und Küstenverteidigungsanlagen entdecken und sich dabei das Leben in verschiedenen Epochen vorstellen können – vom zaristischen Russland bis zur sowjetischen Besatzung – und spüren, wie die Geschichte mit der Natur verbunden ist.

The 19 km² island in the Bay of Tallinn was militarized by the Russian Tsarist Empire in 1912, and the permanent residents were forced to relocate elsewhere. A port, a railway, and the main positions of Peter the Great's naval fortress, the Naisaare coastal defense batteries , were built on the island. During World War I and the Estonian War of Independence, a prison camp was located on the island. After Estonia gained independence, the island became part of the coastal defense system, and permanent residents were also allowed to return. During the Soviet occupation, the island was under military control - a naval mine depot and assembly plant were established there. On Naisaare, you can still see buildings and even equipment left over from the Soviet army. In the past, the island was covered by a dense military narrow-gauge railway network , which is still partially preserved today and serves as a good landmark for hikers. Auf der Insel wurden insgesamt 40 km Schmalspurbahn gebaut, deren Bau 1913 begann. Sie wurde teilweise auch während der Republik Estland und später während der sowjetischen Besatzung genutzt. Heute ist ein 2,4 km langer Abschnitt restauriert und kann mit Lokomotive und Straßenbahn befahren werden. Im Dorf Männiku beherbergt das ehemalige Militärgebäude aus Sowjetzeiten eine Militärausstellung , die die frühe und jüngere Militärgeschichte der Insel vorstellt. Der Leuchtturm von Naisaare zeigt die Ausstellung „Naisaare auf alten Postkarten“, die einen Einblick in den einstigen Wohlstand der Insel gibt.