Naisaare-Insel – einer der geheimsten Orte der Sowjetzeit
Tag 1.
20 km
Tallinn–Naissaar–Tallinn
Praktische Infos
Führungen und Bildungsprogramme müssen im Voraus gebucht und ein bestimmter Termin reserviert werden. Die Insel ist im Frühling und Sommer von Tallinn aus mit dem Boot erreichbar. Weitere Informationen: https://meremuuseum.ee/lennusadam/en/visitor-information/kontakt-ja-asukoht/
- Start/Ziel : Tallinn, Lennusadam.
- Dauer : Ein Tag, abhängig von der gewählten Route und den Schiffsverkehrskapazitäten.
- Weitere Optionen : Fahrt mit der Schmalspurbahn, Busrundfahrt (Angebote des Rannarahva Museums, https://naissaarekeskus.ee/ ).
Sehenswürdigkeiten
Küstenbatterie Nr. 7 „Amerika“
Die sogenannte „Amerikanische Batterie“ mit 9,2-Zoll-Geschützen befand sich am westlichen Ende der Insel, etwa 200 m vom Ufer entfernt. Ursprünglich für 130-mm-Geschütze vorgesehen, wurde sie später mit aus den Vereinigten Staaten gelieferten Geschützen ausgerüstet. Diese wurden elektrisch betrieben, die Munition wurde per Aufzug angeliefert. Der Gefechtsstand beherbergte gleichzeitig ein Kraftwerk und ein Munitionslager. 1918 wurden drei Stellungen gesprengt, eine blieb jedoch intakt.
Marineminenfabrik Naisaare
Die Insel Naisaare beherbergte während der Sowjetzeit einen der größten sowjetischen Lager- und Montagekomplexe für Seeminen im Baltikum. Er wurde von 1950 bis 1956 errichtet, um im Bedarfsfall den westlichen Teil des Finnischen Meerbusens schnell verminen zu können. Das Gebiet war für Zivilisten eine militärische Sperrzone. Seeminen wurden dort montiert, repariert, gelagert und über die Schmalspurbahn der Insel zum Hafen transportiert.
Orte zum Essen
Essen gehen in Tallinn, www.visittallinn.ee , während der Saison gibt es ein Sommercafé in Naissaare, https://naissaarekeskus.ee/kohvik/