Первая мировая война, Освободительные войны

Первая мировая война и войны за независимость на юге Латвии

День 1.

20 км

День проведён в Лиепае.

Практическая информация

  • Маршрут задуман как руководство — как оптимально путешествовать по региону или стране, или двум странам, с целью знакомства с их военным наследием;
  • Водитель должен сам планировать - сколько из рекомендуемых объектов и мест он сможет осмотреть за один день;
  • Перед поездкой следует проверить часы работы экскурсионных объектов (музеев, коллекций, укреплений и т. д.);
  • Для мест, требующих предварительного бронирования (местные гиды, частные коллекции и т. д.), необходимо забронировать посещение, указав дату и время. В случае отмены поездки необходимо уведомить забронированные места.
  • Размещение необходимо бронировать заранее. В летний сезон, особенно на побережье, размещение может быть недоступно. Некоторые заведения общественного питания могут быть закрыты в зимний период.
  • Выбирайте для своего путешествия не только лето, но и другие времена года;
  • Границу между Латвией, Литвой и Эстонией можно пересекать по дорогам свободно, без ограничений и в любое время суток. При въезде из одной страны в другую необходимо иметь при себе удостоверение личности или паспорт;
  • Посетите туристические информационные центры, где вы можете получить дополнительную информацию, брошюры и карты.

Объекты

Кароста, военный порт Лиепаи (тур)

Кароста является крупнейшей исторической военной территорией в Балтии и занимает почти треть всей территории Лиепаи. Кароста - это уникальный комплекс военных и фортификационных построек на берегу Балтийского моря, который является особенным в истории и архитектуре Латвии и мира. В Каросте можно осмотреть такие объекты военного наследия, как Северный пирс и форты, Реданс, тюрьма Кароста, водонапорная башня Кароста, Свято-Никольский морской собор, мост О. Калпакса и другие.

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Редан, Каростa

Реданс, или форт Редана, находится в Каросте, на улице 14. новембра, примерно в 1,5 км от Северных фортов, в природном заповеднике "Тосмаре".

Исторически реданы были элементами укреплений, где более длинные участки крепостных стен делились на более короткие путем строительства V-образных позиций, обращенных к противнику, что позволяло лучше защитить крепостную стену. Каростасский редан - это Лиепайская морская крепость конца XIX века, выступающая в сторону озера Тосмаре. Когда крепость утратила свою фортификационную роль, укрепления и форты вокруг нее были частично взорваны и пришли в негодность. Однако Редан остался почти нетронутым.

В ноябре 1919 года, после неудачи под Ригой, войска Павла-Бермонта-Авалова начали интенсивное наступление на Лиепаю. Бой шел и у Редана, где сражались 80 солдат Лиепайской военной комендатуры порта под командованием капитан-лейтенанта Радзиньша. В ходе стремительной атаки 14 ноября бермонтинцам удалось взять Редан. Затем последовала контратака латышских войск, и Редан был возвращен.

В июне, июле и августе ежедневно с 11.00 до 17.00 на Редане будет ждать знающий экскурсовод, готовый рассказать вам больше о Лиепайской крепости и исторических событиях в Каросте.

Фото: Элис Лусэ
Küstenartillerie-Batterie Nr. 2 von Liepāja

Unter den zahlreichen Objekten des Marinemuseums Liepāja ist die Küstenartilleriebatterie Nr. 2 von Liepāja nach wie vor der geheimnisvollste Ort in Liepāja. Die Batterie Nr. 2 war stets mit Munitionsdepots für die Truppen der verschiedenen damaligen Mächte ausgestattet.

Die Batterie Nr. 2 der Festung Liepāja lag weiter von der Küste entfernt und war durch eine hohe Befestigungsmauer geschützt. Sie war mit 16 280-mm-Mörsern des Modells von 1877 bewaffnet. Nach der Demontage der Festung wurden hier Munitionsdepots eingerichtet. Aufgrund der Explosionsgefahr war das Gelände 130 Jahre lang für die Öffentlichkeit gesperrt und bewacht. Heute beherbergt es eine Ausstellung über die Aktivitäten des Hauptquartiers der 1. Kurischen Division von 1919 bis 1940 sowie über fotografische Zeugnisse des 1. Infanterieregiments Liepāja, des 2. Infanterieregiments Ventspils und des Kurischen Artillerieregiments.

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Wasserturm Karosta

Der Wasserturm befindet sich in Liepaja, in der Karosta, in der General-Baloža-Straße 29 - dort, wo die Straße auf die Lazaretes-Straße trifft. Der Wasserturm war ein wichtiges Gebäude in der Karosta, da er fast das gesamte Karosta-Gebiet mit Trinkwasser versorgte. Der genaue Zeitpunkt des Baus des Wasserturms ist nicht bekannt, er könnte aber zwischen 1903 und 1905 erfolgt sein. Das Projekt wurde wahrscheinlich von dem St. Petersburger Architekten Stefan Galenzovsky entworfen.

Der Wasserturm wurde von einer Dampfmaschine mit zwei Kohlekesseln angetrieben, von denen einer in Reserve gehalten wurde, weshalb sich neben dem Turm ein ebenso hoher Schornstein befindet. Das Getriebe trieb vier Pumpen an, von denen zwei in Reserve gehalten wurden. Vier Bohrlöcher versorgten die Pumpen, die das Wasser in ein Reservoir im fünften Stock des Turms und von dort in die Wohnungen der Offiziere und die Kasernen der Soldaten in der Karosta pumpten.

Als die lettische Armee die Verwaltung des Wasserturms übernahm, übernahm das Kriegsministerium auch die Verwaltung des Wasserturms. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Sowjetarmee die Verwaltung. Seit 1989 ist der Wasserturm geschlossen.

Obwohl der Turm kein militärisches Gebäude war, korrigierte die lettische Armee im November 1919 den Artilleriebeschuss der britischen Kriegsschiffe im Kampf gegen den Angriff der Bermont-Truppen.

https://industrialheritage.travel/lv/objects/karostas-udenstornis/51

Foto: Ivars Salmanis
Kriegshafengefängnis

Das Gefängnis Karosta ist eine einzigartige historische und touristische Attraktion in Liepāja. Besucher erfahren hier mehr über die über hundertjährige Geschichte des Militärgefängnisses und das Schicksal der dort Inhaftierten. Das Gebäude wurde um 1900 errichtet und diente bis 1997 als Strafanstalt für Militärangehörige.

Von Anfang an war es ein düsterer Ort, der Schicksale zerstörte und freie Geister unterdrückte. Im Gefängnis wurden verschiedene unerklärliche Phänomene beobachtet – klopfende Schritte, sich selbst lösende Glühbirnen, sich öffnende Zellen und scheinbare Gestalten, die in den Gängen erschienen.

Heute ist es ein bedeutendes Kultur- und Geschichtsdenkmal, das Einblicke in die Militärgeschichte Lettlands gewährt und die Erinnerung an das Schicksal der Menschen in verschiedenen Epochen der Geschichte bewahrt. Dies ist keine gewöhnliche Museumsführung – sie erzählt von Schicksalen und der harten Realität der Geschichte. Während der Führung haben Sie die Gelegenheit, das Gefängnis zu besichtigen, das seit der Zarenzeit nahezu unverändert geblieben ist. Sie hören Geschichten über die Geschichte von Karosta und ungewöhnliche Ereignisse aus dem Gefängnisalltag. Betreten Sie die Zellen und die Einzelhaft und blicken Sie in die dunkelsten Winkel des Gefängnisses. Lernen Sie die Ausstellungen über den Zweiten Weltkrieg, die Kurelier und die Sowjetzeit kennen.

Das Gefängnis von Karosta ist nicht nur eine Touristenattraktion – es ist ein lebendiger Zeuge der Geschichte.

Seit 2002 beherbergt das Gebäude das Karosta-Gefängnismuseum.
Festungsbatterie Liepaja Nr. 6

Die 6. Batterie, die heute das am besten erhaltene Festungsbauwerk ist, war zum Schutz der Küste der Festung Liepaja südlich des Handelskanals geplant. Die Batterie sollte vier 6-Zoll-Geschütze (152 mm) des Modells 1892 des Canet-Systems, acht 11-Zoll-Geschütze (280 mm) des Modells 1887, neun Mörser verschiedener Kaliber und zwei 57-mm-Panzerabwehrkanonen von Nordenfeld beherbergen. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs, nachdem die Festung bereits abgebaut worden war, enthielt Batterie 6 noch die Bewaffnung, die im April 1915 eingesetzt wurde, als die deutsche Marine versuchte, eine Landung am Südpier durchzuführen.

Anfang der 1920er Jahre wurde auf dem Gelände der Batterie mit dem Bau des Olympiastadions begonnen, das noch heute zu sehen ist. Der am südlichen Ende der Batterie ausgehobene Befestigungsgraben ist heute Teil des Liepāja Seafront Park.

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Denkmal für den Leutnant der lettischen Armee Alfreds Klestrovs, Ort der Schlacht des Panzerzugs "Kalpaks"

Oberleutnant des Panzerzuges Leutnant Alfred Klestrov , geboren am 8. März 1897 in Liepaja. Absolvierte die Stadtschule von Liepāja und anschließend die Vermessungsschule in Riga.

Während des Ersten Weltkriegs wurde er in die russische Armee eingezogen und absolvierte die Bataillonsschule in Moskau. Er diente an der rumänischen Front und kämpfte in der Ukraine. Als die Ukraine von deutschen Truppen besetzt wurde, kehrte er nach Riga zurück.

Der Orden wurde ihm 1922 verliehen.

Wurde im Frühjahr 1919 in die lettische Armee eingezogen und diente im Zusatzbataillon der 3. Im Oktober 1919 wurde er dem Panzerzug "Kalpaks" als Kommandant zugeteilt.

Als die Deutschen am 4. November 1919 Liepāja angriffen, griff der Kommandeur des Panzerzugs "Kalpaks", Leutnant Alfred Kljestrow, unter schwerem Artillerie- und Maschinengewehrfeuer zum Gegenangriff an und gelangte mit dem Panzerzug hinter die feindlichen Linien. Da er nicht in der Lage war, das Kanonenfeuer zu eröffnen, führte er seine Mannschaft in einem Bajonettkampf an und zerstreute den Feind, was zum Rückzug des bermontesischen Angriffs beitrug, aber er selbst fiel in diesem Gefecht durch eine Kugel deutscher Soldaten, die sich zu Hause verschanzt hatten und hinter den lettischen Armeesoldaten zurückblieben.

1935 wurde am Todesort von Leutnant Alfred Klestrovs, dem Kommandanten des Panzerzuges "Kalpaks", an der Kreuzung der Liepāja-Eisenbahn und der Liepāja-Grobiņa-Autobahn eine Gedenktafel errichtet.

An der Stelle, an der Kļestrovs 1935 starb, an der Kreuzung der Liepāja-Eisenbahn und der Autobahn Liepāja-Grobina, wurde eine Gedenktafel angebracht.

Orte zum Essen

In Liepaja siehe liepaja.travel

Orte zum Übernachten

In Liepaja siehe liepaja.travel