Schloss Lielstraupe Museum

Schloss Lielstraupe. Quelle: www.tourism.straupe.lv
Schloss Lielstraupe. Quelle: www.tourism.straupe.lv
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Paul Ludwig Ewald von Kleist (1881-1954). Quelle: https://www.wikiwand.com/en/Paul_Ludwig_Ewald_von_Kleist
Obwohl viele der demobilisierten Soldaten der deutschen Armee von den Möglichkeiten für Profit und Land in Lettland angelockt wurden, waren viele mehr an der Möglichkeit interessiert, den Krieg und die militärischen Abenteuer fortzusetzen. Während dieser Zeit wurden in Deutschland und den besetzten Ostgebieten viele Freikorpseinheiten aufgestellt, die sich gegen die sozialdemokratisch geführte Deutsche Republik wandten. Im Februar begann ein schneller Zustrom von Freiwilligen. Glaubt man von der Golz, erreichte die Gesamtzahl der verschiedenen deutschen und deutschbaltischen Einheiten im Sommer 1919 30.000 bis 40.000 Soldaten. Bis April 1919 hatten sich in Kurland etwa 6.000 deutsche Freiwillige versammelt. Quelle: https://lv.wikipedia.org/wiki/Dzelzsdiv%C4%ABzija
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 Lielstraupes pils, Straupe, Straupes pag., Cēsu nov., Lettland
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Das Schloss Lielstraupe liegt im Zentrum von Straupe. Besucher können sich hier auf eine spannende Reise durch die Jahrhunderte und die Schloss-Labyrinthe begeben. 1919 während der Schlacht von Cēsis (dt. Wenden) befand sich im Schloss Lielstraupe der Befehlsstab einer Kampfgruppe der Eisernen Division unter Paul Ludwig Ewald von Kleist. Während der Kämpfe hielten sich zeitweise auch Major Bischoff und Hauptmann Guderian im Schloss auf. Von hier aus wurde der Angriff am 21. und 22. Juni 1919 in Richtung Stalbe geleitet. Die Eiserne Division war eine deutsche Söldnertruppe, die aus demobilisierten Soldaten der deutschen 8. Armee und Freiwilligen bestand. Sie operierte in Lettland während der lettischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie war der bekannteste Teil der deutschen Freikorps und gehörte 1919 zu den am besten ausgebildeten und schlagkräftigsten Truppenteilen im Baltikum. Während der sowjetischen Herrschaft von 1949 bis 1959 befand sich die Verwaltung der Maschinen- und Traktorenstation im Gutshaus Lielstraupe. In dieser Zeit wurden im Schloss auch Schulungsräume und ein Wohnheim für Traktoristen eingerichtet. In den Gutsstallungen entstanden Werkstätten. Von 1963 bis 2018 beherbergte das Schloss medizinische Einrichtungen. Über die Narkologische Klinik Straupe pflegte man in Lettland zu sagen, dass hier selbst die „Wände verarztet werden“. 

Verwendete Quellen und Referenzen:

Ēvalds Krieviņšs Forschungen zu den Schlachten von Cēsis, 16. Februar 2021
http://www.tourism.straupe.lv/id130/lielstraupes-pils

Zugehörige Geschichten

Anfang, Verlauf und Ende der Schlacht von Cēsis

Der Sieg in der Schlacht bei Cēsis sollte sich als Wendepunkt im lettischen und estnischen Kampf um die Unabhängigkeit ihres Landes erweisen. Er beendete die Pläne der Regierung von Andrievs Niedra und des deutschen Generals Rüdiger von der Goltz zur Eroberung des Baltikums. Stattdessen nahm die lettische Provisorische Regierung unter Kārlis Ulmanis ihre Tätigkeit in Liepāja wieder auf.