Der Friedhof der Brüder der lettischen Schützen, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, und der Soldaten, die im Unabhängigkeitskrieg gefallen sind.
Gedenkstätte

Die Gräber der Brüder der lettischen Schützen und der gefallenen Soldaten der lettischen Armee, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Die Gräber der Brüder der lettischen Schützen und der gefallenen Soldaten der lettischen Armee, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Quelle: Lettische Nationalbibliothek
Postkarte „Le Cimetière des Frères (militaires) à Valmiera“ 1920er Jahre. Quelle: Lettische Nationalbibliothek, Verlorenes Lettland
Fackelzug im Jahr 2019. Quelle: Stadtverwaltung Valmiera
Fackelzug im Jahr 2019. Quelle: Stadtverwaltung Valmiera
Fackelzug im Jahr 2019. Quelle: Stadtverwaltung Valmiera
Fackelzug im Jahr 2019. Quelle: Stadtverwaltung Valmiera
Die Gräber der Brüder der lettischen Schützen und der gefallenen Soldaten der lettischen Armee, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Die Details des Granitobelisken wurden vom Bildhauer Vilhelms Treijs geschmiedet, das Denkmal wurde in der Steinmetzwerkstatt Eduards Končs in Valmiera angefertigt. Das Denkmal wurde am 22. Juni 1923 enthüllt. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Der in den Sockel des Obelisken eingravierte Text lautet: „Den Helden, die in den Befreiungskämpfen Lettlands 1915 – 1920 gefallen sind. Wir werden die Freiheit unseres Vaterlandes mit unserem Blut erkaufen.“ Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Ein schwarzes Granitkreuz ist erhalten geblieben, in das der Text eingemeißelt ist: Arturs Alberts Grebstel, gest. 17. Juni 1897, gest. 29. September 1916. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
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 Lillijas iela 7, Valmiera, Valmieras nov., Lettland
107

Gelegen auf dem Friedhof von Valmiera City (Center), Lillijas Straße 7.

Zu sehen ist ein Granitobelisk, dessen Details vom Bildhauer Wilhelm Trey gestaltet wurden.
Das Denkmal wurde am 22. Juni 1923 enthüllt. Auf dem Bruderschaftsfriedhof sind etwa 150 Soldaten begraben.

Auf dem Stadtfriedhof sind mehrere Kämpfer des Ersten Weltkriegs und des Unabhängigkeitskrieges begraben, darunter auch das erste Opfer der Schulkompanie des Cēsis-Regiments, LKOK Edgars Krieviņš.

Derzeit befinden sich auf dem Friedhofsgelände der Bruderschaft 14 Grabgruppen unterschiedlicher Länge, auf denen 139 weiße Holzkreuze aufgestellt sind. Die Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen, die sich einst an den Kreuzen befanden, sind jedoch nicht mehr vorhanden. Ein schwarzes Granitkreuz ist erhalten geblieben.

Während der kommunistischen Besatzung fanden im Bereich des Bruderschaftsfriedhofs zahlreiche Zivilbestattungen statt. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1994 wurde die Anordnung der Gräber auf dem Bruderschaftsfriedhof geändert; die Gräbergruppen sind nun kreuzweise angeordnet, wobei nur eine ihre ursprüngliche Ausrichtung beibehalten hat.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Lismanis, J. 1915–1920. Zum Gedenken an Schlachten und gefallene Soldaten: Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs und des lettischen Befreiungskampfes. Riga: NIMS, 1999.
https://www.historia.lv/raksts/cepurite-dace-skolnieku-rotas-kareivis-lacplesa-kara-ordena-kavalieris-edgars-krievins-1899

Zugehörige Geschichten

Das Denkmal, das der Studentenabteilung des Cēsis-Regiments gewidmet ist, befindet sich in der Nähe der ehemaligen Pfarrhalle von Livu.

Die Freiwilligen-Schülerkompanie des Regiments Cēsis nahm 1919 an den Kämpfen bei Cēsis teil. Sie wurde am 5. Juni in den Räumlichkeiten des Progymnasiums von Cēsis aus 108 Jugendlichen der Schulen von Valmiera und Cēsis als Kampfeinheit aufgestellt. Bereits in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni, etwa eine Stunde nach Mitternacht, ertönte Alarm, und die Kompanie erhielt den Befehl, Stellung zu beziehen. Sie rückte zur Linie Mācītājmuiža – Meijermuiža vor, die als wichtigster Kampfabschnitt galt.
In der ersten Schlacht wurden mehrere Schulkinder verwundet, doch Edgars Krieviņš, ein gebürtiger Valmieraer, erlag noch am selben Tag einer schweren Bauchverletzung. Er wurde am 13. Juni mit militärischen Ehren auf dem Stadtfriedhof von Valmiera beigesetzt. Edgars Krieviņš wurde posthum mit dem Lāčplēsis-Kriegsorden ausgezeichnet.

Die ungewöhnliche Geschichte des Denkmals für die Schulkompanie des Cēsis-Regiments

Die Freiwilligen-Schülerkompanie des Cēsis-Regiments nahm 1919 an den Kämpfen bei Cēsis teil. Sie wurde am 5. Juni in den Räumlichkeiten des ehemaligen deutschen Progymnasiums in der Dārza-Straße (heute Bērzaines-Straße 4) aus 108 Jugendlichen der Schulen von Valmiera und Cēsis als Kampfeinheit aufgestellt. Bereits in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni, etwa eine Stunde nach Mitternacht, ertönte Alarm, und die Kompanie erhielt den Befehl, Stellung zu beziehen. Sie rückte zur Linie Mācītājmuiža – Meijermuiža vor, die als wichtigster Kampfabschnitt galt.