Siegesdenkmal in Cēsis Gedenkstätte

Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Siegesdenkmal in Cēsis am Platz der Einheit. Enthüllung am 16. November 1924. Architekt Pauls Kundziņš. Quelle: Tālis Pumpuriņš, Jānis Bahmanis, Geschichts- und Kunstmuseum Cēsis
Siegesdenkmal in Cēsis am Platz der Einheit. Architekt Pauls Kundziņš. Quelle: Tālis Pumpuriņš, Jānis Bahmanis, Geschichts- und Kunstmuseum Cēsis
Cēsis. Befreiungsdenkmal [193-]. Quelle: Digitale Sammlung der Lettischen Nationalbibliothek.
Siegesdenkmal in Cēsis. Das Denkmal wurde am 25. März 1951 auf Anordnung der sowjetischen Besatzungsbehörden gesprengt. Quelle: Tālis Pumpuriņš, Jānis Bahmanis, Museum für Geschichte und Kunst Cēsis
Die Einweihung des restaurierten Cēsis-Siegesdenkmals in Cēsis auf dem Platz der Einheit am 15. November 1998. In der Mitte von links: Präsident der Republik Lettland Guntis Ulmanis, Sprecher des Parlaments der Republik Estland Tomas Savi und Vorsitzender des Bezirksrats von Cēsis Māris Niklass. Quelle: Tālis Pumpuriņš, Jānis Bahmanis, Geschichts- und Kunstmuseum Cēsis
Die Vorderseite des restaurierten Siegesdenkmals mit Inschriften in Lettisch und Estnisch. 1999 wurde an der Nordseite (Rückseite) des Denkmals eine Gedenktafel enthüllt, die über seinen ursprünglichen Bau, seine Zerstörung und seine Restaurierung informiert. Quelle: Tālis Pumpuriņš, Jānis Bahmanis, Cēsis Museum für Geschichte und Kunst
Siegesdenkmal zum Gedenken an die im LAK gefallenen lettischen und estnischen Soldaten. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Siegesdenkmal zum Gedenken an die im LAK gefallenen lettischen und estnischen Soldaten. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Siegesdenkmal zum Gedenken an die im LAK gefallenen lettischen und estnischen Soldaten. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Siegesdenkmal zum Gedenken an die im LAK gefallenen lettischen und estnischen Soldaten. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Siegesdenkmal zum Gedenken an die im LAK gefallenen lettischen und estnischen Soldaten. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Ausstellung „Cēsis und der lettische Freiheitskampf“ im Neuen Palast des Geschichts- und Kunstmuseums von Cēsis. Quelle: Gita Memmēna
Ausstellung „Cēsis und der lettische Freiheitskampf“ im Neuen Palast des Geschichts- und Kunstmuseums von Cēsis. Quelle: Gita Memmēna
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Gedenkfeier zum Tag des Sieges in der Schlacht von Cēsis am Denkmal am 22. Juni 2021. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
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 Vienības laukums, Cēsis, Cēsu nov., Lettland

Das Siegesdenkmal für die in der Schlacht von Cēsis gefallenen Letten und Esten befindet sich in Cēsis auf dem Vienības laukums. Im Angedenken an die in der Schlacht von Cēsis (dt. Wenden) 1919 Gefallenen wurde am 22. Juni 1924 der Grundstein für das Siegesdenkmal gelegt, das vom Architekten Pauls Kundziņš entworfen, und Dank der Spendengelder der Einwohnerschaft errichtet wurde. Unter sowjetischer Besatzung wurde das Denkmal in der Nacht des 25. März 1951 gesprengt und vollständig abgerissen. Von 1959 bis 1990 stand auf dem damaligen Siegesplatz, dem vormaligen und heutigen Vienības laukums (Platz der Einheit) ein Lenin-Denkmal des Bildhauers Kārlis Jansons. 1997 gelang es dem Vorsitzenden des Bezirksrates von Cēsis, Māris Niklass, estnische staatliche Institutionen für den Wiederaufbau des Denkmals zu gewinnen. Der aus Estland gestiftete Dolomit von der Insel Saaremaa diente schließlich als Baumaterial. Am 22. Juni 1998 konnte anlässlich der Feierlichkeiten zum 79. Jahrestag der Schlacht von Cēsis auf dem Vienības laukums der Grundstein zur Wiederherstellung des Denkmals gelegt werden. Am 15. November 1998 wurde das restaurierte Siegesdenkmal eingeweiht (Architekt: Imants Timermanis). Informationen über das Siegesdenkmal finden Sie in der Ausstellung „Cēsis und der lettische Freiheitskampf“ des Stadtmuseums für Geschichte und Kunst Cēsis im Neuen Schloss.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Tālis Pumpuriņš, Geschichts- und Kunstmuseum von Cēsis

Bildungsprogramme

Museumspädagogische Lektion „Siegesdenkmal in Cēsis“

Zweck :   Ziel des Unterrichts ist es, das Verständnis der Schüler für die historische, kulturelle und nationale Bedeutung des Siegesdenkmals von Cēsis zu fördern und sie für dessen Rolle im Stadtbild von Cēsis sowie im Kontext der lettischen Geschichte zu sensibilisieren. Im Unterricht entwickeln die Schüler die Fähigkeit, historische Quellen zu analysieren, die gewonnenen Informationen zu interpretieren und die Verhaltensregeln und den respektvollen Umgang an Gedenkstätten zu verstehen. Darüber hinaus wird kreatives Denken durch die Erstellung eines Modells des Denkmals angeregt.

Zugehörige Geschichten

Anfang, Verlauf und Ende der Schlacht von Cēsis

Der Sieg in der Schlacht bei Cēsis sollte sich als Wendepunkt im lettischen und estnischen Kampf um die Unabhängigkeit ihres Landes erweisen. Er beendete die Pläne der Regierung von Andrievs Niedra und des deutschen Generals Rüdiger von der Goltz zur Eroberung des Baltikums. Stattdessen nahm die lettische Provisorische Regierung unter Kārlis Ulmanis ihre Tätigkeit in Liepāja wieder auf.