Kommandoposten der 315. Küstenbatterie („Stebelscher Kommandopunkt“)
Infrastruktur

Autor Kati Aus
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Überreste eines Feuerleitcomputers in einem zerstörten Kommandoposten im Jahr 2010. Autor: Tõnu Veldre
Das untere Stockwerk des Kommandopostens nach dem Auspumpen im Jahr 2010. Autor: Tõnu Veldre
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 Sääre küla, Saaremaa vald, Estland, Saaremaa
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Der Gefechtsstand der Küstenbatterie Nr. 315 befindet sich im heute verlassenen Teil des Dorfes Sääre.

 

Die Küstenbatterie ist vor allem durch den Namen ihres Kommandanten, Kapitän Alexander Stebel, bekannt. Mit ihrem Bau begann man im Mai 1940 und stellte sie im folgenden Jahr fertig. Die Batterie war an der Abwehr der deutschen Landung in der Bucht von Lõu beteiligt und lieferte ein Sperrfeuer für die sowjetische Verteidigungslinie von Lõpe-Kaimri. Die Geschütze wurden während des Rückzugs im Oktober 1941 gesprengt, woraufhin der unterirdische Teil der Türme mit Wasser volllief. Die Anlage bestand aus zwei Geschütztürmen mit je zwei 180-mm-Kanonen, einem Gefechtsstand, einem mühlenförmigen Entfernungsmessturm, einem E-Werk und einem Heizhaus.

 

Leider befinden sich die technisch interessanten Turmbatteriestellungen auf Privatgrundstücken und sind nur schwer zu finden. Interessierte müssen sich daher mit einer Außenbesichtigung des Gefechtsstandes begnügen, da dessen untere Etage unter Wasser steht. Der Gefechtsstand wurde zwar im Jahre 2010 leergepumpt, füllte sich aber innerhalb weniger Monate wieder mit Wasser.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Rohübersetzung aus Batareya kapitana Stebelya von Yuri Melkonov, Riga 2011

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