Gedenkstätte „Bitāna Bunkers“ Gedenkstätte

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Gedenkstätte „Bitānas-Bunker“. Quelle: Alūksne-Museum
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 Mālupes pagasts, Alūksnes nov., Lettland
 +37164381324
 Zanda Pavlova
226

Liegt in der Gemeinde Mālupe, Gemeinde Alūksne.

Der Gedenkstein wurde am 13. Oktober 2017 enthüllt. Steinmetz Ainārs Zelčs.

Am 24. August 1945 wurde in Latgale, in den Wäldern von Dubna, der Lettische Nationale Partisanenverband (LNPA) mit dem Ziel der Wiederherstellung der Republik Lettland von 1918 gegründet. Zur besseren Koordinierung der Aktivitäten der Partisanengruppen wurden regionale Hauptquartiere eingerichtet. Die in den Gemeinden Beja, Mālupė und Mārkalne operierenden nationalen Partisanengruppen vereinigten sich im Sektor „Priedolaine“. Das regionale Hauptquartier wurde von Jānis Liepacis geleitet. In jedem regionalen Hauptquartier wurden Propagandaabteilungen eingerichtet. Eine dieser Abteilungen, unter dem Kommando von Jānis Bitāns, befand sich im Waldgebiet der Gemeinde Mālupė. Hier im Bunker wurden von 1946 bis 1948 fünf Publikationen des Lettischen Nationalen Partisanenverbandes gedruckt: „Mazais Latvis“, „Liesma“, „Auseklis“, „Māras Zeme“ und „Tautas Sargs“. Die Jugendwiderstandsbewegung „Dzimtenes Sili“ des Alūksne-Gymnasiums war an der Aufbereitung und Verbreitung der Informationen beteiligt.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Im Jahr 2015 aktualisierten Dzidra Mazika, Leiter des politisch unterdrückten Vereins „Sarma“ in den Regionen Alūksne und Ape, und die Vereinsmitglieder die Forschung zu den Aktivitäten der Teilnehmer der nationalen Widerstandsbewegung in diesen Regionen. Im Rahmen dieser Aktionsreihe wurden die Schauplätze partizipatorischer Aktivitäten untersucht, Foto- und Videoaufnahmen angefertigt, Augenzeugenberichte aufgezeichnet, die Orte gereinigt und Gedenkstätten errichtet und eröffnet. Aktiv an der Forschung zu den Aktivitäten der nationalen Widerstandsbewegung beteiligt waren: Dzidra Mazika, Leiter des politisch unterdrückten Vereins „Sarma“ in den Regionen Alūksne und Ape; die Historikerin Astrīda Ievedniece; Veteranen des 31. Bataillons der Nationalgarde und Polizeichef Juris Ločs sowie die Gemeindeverwaltung der Region Alūksne.