Вторая мировая война, Оккупация Советами и Холодная война

От мест боёв Курляндского котла до советского наследия в Дундаге

Лестенская лютеранская церковь

Расположен в Тукумском районе, в Лестене, рядом с церковью.

Создание братской могилы в Лестене началось в 1998 году. Это второе по величине военное кладбище в Латвии, где похоронены более 1300 латышских легионеров. Только после восстановления Латвийской Республики стало возможным перезахоронить латышских солдат, павших во Второй мировой войне, из разных мест.

Латышский легион был боевым подразделением немецкой армии, сформированным преимущественно из нелегально мобилизованных жителей Латвии. Солдаты воспринимали своё пребывание в легионе как борьбу за восстановление независимости Латвии, несмотря на то, что она проходила в рядах немецких вооружённых сил, а Германия оккупировала Латвию. Никакая другая военная сила не могла бы задержать возвращение советской оккупации. Латышские легионеры сражались против Красной Армии, которая ликвидировала независимость Латвии, уничтожила её армию и совершила преступления против мирного населения. В рядах немецкой армии сражалось около 110 000–115 000 солдат, из которых около 30 000–50 000 погибли на полях сражений.

В наши дни в Лестене можно посетить Братскую могилу, рядом с которой находится Лестенская церковь – выдающийся образец сакрального искусства эпохи барокко. В старинном церковном корчме можно ознакомиться с экспозицией, посвящённой истории Латышского легиона. Центральный образ братской могилы – «Родина – Мать – Латвия» – создала скульптор Арта Думпе. Неподалёку находится Лестенская усадьба, которая до Второй мировой войны принадлежала генералу Латвийской армии Мартиньшу Хартманису.

Экскурсию по церкви Лестене можно заказать у настоятеля евангелическо-лютеранской церкви Лестене Ингуны Кокиной по телефону +371 29993743.

Солдатское кладбище Лестене
Братское кладбище в Лестене (Lestene), мемориальная экспозиция и бункер

Братское кладбище в Лестене находится в Тукумсском районе, в Лестене, рядом с церковью Лестене. Строительство Братского кладбища в Лестене началось в 1998 году. Это второе по величине солдатское кладбище в Латвии, где вместе похоронено более 1300 латышских легионеров. Только после восстановления Латвийской Республики стало возможным перезахоронить из различных мест латышских солдат, павших во время Второй мировой войны. Латышский легион был боевой единицей немецкой армии, сформированной в основном из незаконно мобилизованных жителей Латвии. Солдаты восприняли свое участие в легионе как борьбу за восстановление независимости Латвии, несмотря на то, что она проходила в рядах вооруженных сил Германии, и что Германия оккупировала Латвию. Латышские легионеры воевали против Красной Армии, которая ликвидировала независимость Латвии, уничтожила ее армию и совершала преступления против мирного населения. В немецкой армии сражалось от 110 000 до 115 000 солдат, от 30 000 до 50 000 из которых лишились жизни на поле боя. Центральный образ Братского кладбища «Родина - Мать - Латвия» создала скульптор Арта Думпе. Через дорогу в здании бывшего трактира разместилась экспозиция, посвященная истории Латышского легиона. Совместно с членами Союза латвийских офицеров под руководством капитана Яниса Слайдиньша здесь был построен такой же подземный бункер, в каких жили солдаты и офицеры на линии фронта.

Darstellung von Schlachten in der Umgebung von Lestene, 2021. Quelle: Planungsregion Riga, Autor: Edgars Ražinskis.
Museum „Festung Kurland“ in Zante

Wir öffnen am 1. Mai.

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Fahrten mit dem Boot „Zezer“ auf dem Ciecere-See

Bei einer Ausfahrt mit dem Freizeitboot „Zezer“ auf dem Ciecere-See bei Brocēni können Sie dem Audioguide und den Erzählungen des Kapitäns über den Ciecere-See und die Stadt Brocēni lauschen. Dabei geht es vor allem um die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg rund um den Ciecere-See, die Schützengräben an beiden Seeufern und auf der Eicheninsel sowie die Panzerstraße in der Nähe des heutigen Aussichtsturmes und den im See versunkenen Panzer. Der Audioguide ist in vier Sprachen verfügbar - Lettisch, Litauisch, Englisch und Russisch. Die Rundfahrt dauert etwa 75 Minuten.

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Deutscher Soldatenfriedhof Saldus

Der deutsche Soldatenfriedhof Saldus liegt an der Landstraße Saldus-Ezere. Mehr als 27 000 gefallene deutsche Soldaten wurden hierher umgebettet.

Von Mai bis September ist in einem Gedenkraum eine Ausstellung über die sechs großen Kurlandschlachten zugänglich. Am Wochenende sind nach Vereinbarung Führungen möglich. Listen der auf dem Soldatenfriedhof Saldus als auch in ganz Lettland beigesetzten deutschen Soldaten sind hier einsehbar. Die Ausstellung umfasst Fotos, Gegenstände und Erinnerungsstücke, die der Gedenkanlage von Angehörigen der Gefallenen geschenkt wurden.

Die 1997 eingeleitete Erforschung von Kriegsgräbern und Umbettungen von Soldaten ist bis heute nicht abgeschlossen. Die Namen der umgebetteten Soldaten zeigen, dass neben Deutschen und Österreichern auch Letten, Esten, Litauer, Norweger, Dänen und Vertreter anderer Nationalitäten im deutschen Militärdienst standen.

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Zollhaus Ezere - Sammlung kulturhistorischer und heimatkundlicher Zeitzeugnisse

Das Zollhaus Ezere liegt unweit der Landstraße Saldus-Mažeikiai an der lettisch-litauischen Grenze. Am 8. Mai 1945 wurde in diesem Gebäude von den Befehlshabern der im Kurland-Kessel eingeschlossenen deutschen Heeresgruppe Kurland die Kapitulationsurkunde unterzeichnet. Daher kann man das Ende des Zweiten Weltkrieges in Ezere verorten. Die Ausstellung im alten Zollhaus informiert über die Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkrieges sowie über die historische Entwicklung der Umgebung von Ezere von der Vor- und Frühgeschichte bis in unsere Tage. Am Morgen des 7. Mai 1945 stellte der Befehlshaber der Leningrader Front, Marschall L. Goworow, ein Ultimatum an die Befehlshaber der Heeresgruppe Kurland und forderte sie auf, die Waffen niederzulegen. Die Kapitulationsakte wurde am 8. Mai von beiden Seiten unterzeichnet und das weitere Vorgehen vereinbart: die Orte der Waffenübergabe, der Umfang der vorzulegenden Dokumente und Informationen sowie weitere Maßnahmen praktischer Natur.

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Flugplatz Vaiņode

Auf dem Flugplatz Vaiņode sind noch 16 in der Sowjetzeit errichtete Flugzeughangars sowie 1800 m der vormals 2500 m langen Start- und Landebahn erhalten. Der Flugplatz kann nur nach vorheriger Vereinbarung besichtigt werden. Der Flugplatz Vaiņode bildete in der Zeit des lettischen Freistaates die Wiege der lettischen Luftfahrt und später einen der größten Militärflugplätze im Baltikum. 1916 errichteten deutschen Truppen hier zwei Hangars für Luftschiffe. Diese Zeppeline dienten zur Aufklärung und Beschießung von Stellungen der russischen Armee. Später kaufte die Stadt Riga die Luftschiffhallen und nutzte ihre Dachkonstruktionen zum Bau der Pavillons des Rigaer Zentralmarktes. Im Mai 1940 wurde das 31. Geschwader der Luftstreitkräfte der Roten Armee mit Jagdbombern in Vaiņode stationiert. Damals wurde mit dem Bau einer einheitlichen Start- und Landebahn aus Betonplatten begonnen. Der noch unfertige Flugplatz diente zum Ende des Sommers 1944 verschiedenen deutschen Luftwaffenverbänden und ganz am Ende des Zweiten Weltkrieges den Luftstreitkräften der Roten Armee im Kampf gegen die deutsche Heeresgruppe Kurland. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Einheiten der sowjetischen Luftstreitkräfte bis 1992 in Vaiņode stationiert.

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Gedenkstätte Bruderfriedhof-Soldatenfriedhof Priekule

Das Ensemble des Bruderfriedhofes Priekule an der Straße Liepāja-Priekule-Skuoda ist der größte sowjetische Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges im Baltikum. Hier wurden mehr als 23 000 sowjetische Gefallene beigesetzt. Die „Operation Priekule“ ab Oktober 1944 bis zum 21. Februar 1945 war eine der erbittertesten Kampfhandlungen in Kurland. Die für beide Seiten verlustreiche Schlacht von Priekule im Februar 1945 dauerte sieben Tage und Nächte ohne Unterbrechung. Bis zur Umwandlung der Kriegsgräberstätte in eine Gedenkstätte zierte den Bruderfriedhof Priekule das letzte vom herausragenden lettischen Bildhauers K. Zāle (1888-1942) geschaffene Denkmal, das ursprünglich zur Erinnerung an die Unabhängigkeitskämpfe in Aloja errichtet werden sollte. Zwischen 1974 und 1984 wurde der Bruderfriedhof Priekule auf einer Fläche von 8 ha zu einem Gedenkensemble für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs umgestaltet. Beteiligt waren die Bildhauerin P. Zaļkalne, die Architekten A. Zoldners und E. Salguss sowie der Dendrologe A. Lasis. Die 12 m hohe Skulptur der „Mutter Heimat“ steht im Zentrum der Gedenkstätte. Die Namen der Gefallenen sind in Granitplatten eingraviert. Bis zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit Lettlands 1991 wurde der Tag des Sieges alljährlich am 9. Mai hier groß gefeiert.

Foto: Andris Jermuts
Gedenkmuseum-Deportationswaggon am Bahnhof Skrunda

Zur Erinnerung an die sowjetischen Deportationen vom Juni 1941 und März 1949 wurden am Bahnhof Skrunda ein Gedenkstein und ein vierachsiger Eisenbahnwaggon als Gedenkmuseum für die Verschleppten errichtet. Es handelt sich hier um den ersten Waggon in Lettland, in dem eine ständige Ausstellung eingerichtet wurde. Sie umfasst Fotos, Briefe, Zeitzeugenberichte und Dokumente der vom Bahnhof Skrunda aus Deportierten sowie verschiedene von ihnen selbst hergestellte Gebrauchsgegenstände. Der Bahnhof Skrunda war eine Sammelstelle für die zur Deportation bestimmten Menschen, eine der drei Bahnstationen des Kreises, zu der Einwohner sowohl aus Skrunda als auch aus der Umgebung von Kuldīga gebracht wurden. 1941 wurde auch die Familie von Guntis Ulmanis, dem ersten Präsidenten der wiederhergestellten Republik Lettland, von hier aus nach Sibirien in die Region Krasnojarsk verbracht.    

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Ausstellung über die Radaranlage Skrunda im örtlichen Herrenhaus

Im Herrenhaus von Skrunda wurde eine Ausstellung über die Radarstation bzw. die Funkortungsstation Skrunda und die Aktivitäten der Lettischen Volksfront eingerichtet. Die Funkortungsstation Skrunda, die unter dem Decknamen „Kombinat“ lief, gehörte zum Raketenfrühwarnsystem im westlichen Teil der UdSSR. 5 km von Skrunda entfernt in Richtung Kuldīga lag „Skrunda-2“, ein sowjetisches Militärstädtchen (в/ч 18951). Dort lag die Radaranlage „Dnepr“; eine neue modernere Anlage, „Darjal“, befand sich im Bau. Dieser wurde aber bald eingestellt und „Darjal“ am 4. Mai 1995 gesprengt. Auf der Grundlage zwischenstaatlicher Abkommen wurde die „Dnjepr“-Radaranlage am 31. August 1998 abgeschaltet.

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Schlossgut Pelči

Die Gutsanlage Pelči liegt im Landkreis Kuldīga in der Gemeinde Pelči. Besichtigungen sollten im Voraus angemeldet werden. Das Schloss Pelči wurde 1903-1904 nach einem Entwurf des Architekten Wilhelm Neumann erbaut. Es zählt zu den herausragendsten Herrenhäusern in Lettland, das architektonisch Kompositionsprinzipien und Elemente von Renaissance, Barock und Jugendstil kombiniert. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1920 gehörte das Gut dem Geschlecht der Fürsten von Lieven. 1944-1945 befand sich das Hauptquartier der in Kurland eingeschlossenen deutschen Heeresgruppe Nord (ab 25. Januar 1945 – Heeresgruppe Kurland) im Schloss Pelči. Am 23. September 1944 wurde das Hauptquartier der Heeresgruppe Nord im Rahmen des Rückzuges aus Estland von Sigulda auf das Schlossgut Pelči verlegt. Das Hauptquartier befand sich dort bis etwa Mitte Mai 1945, als nach der Kapitulation der Heeresgruppe Kurland die Übergabe von Dokumenten und Unterlagen an Offiziere der Roten Armee erfolgte.   

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Museum der nationalen Widerstandsbewegung in Renda

Das Museum liegt nur einige Kilometer vom Ortskern von Renda entfernt. Die Ausstellung ist der fünfzigjährigen Geschichte der Widerstandsbewegung in Lettland gewidmet: Widerstand gegen die erste sowjetische Besatzung, die nazideutsche Besatzung, bewaffneter und gewaltfreier Widerstand gegen die zweite sowjetische Besatzung. Die Ausstellung ist in zwei Gebäuden untergebracht. Eines birgt Zeugnisse der ersten sowjetischen und der deutschen Besatzungszeit. Die Ausstellung in der renovierten Scheune ist dem nationalen Partisanenkampf gewidmet. Zwischen den beiden Gebäuden liegt ein Bunker mit authentischer Einrichtung und Schützengräben. Das Museum umfasst auch Laufgräben, Unterstände und einen Hindernisparcours zur körperlichen Betätigung für Besucher. Ein Museumsbesuch sollte im Voraus vereinbart werden.
Im Januar 1946 fand ganz in der Nähe eine der größten Kampfhandlungen der nationalen Partisanen statt, die sog. Schlacht von Āpūznieki, in der sich die nationale Partisanentruppe von Kabile einer großen Übermacht von Kräften der sowjetischen Besatzungsmacht erfolgreich entgegenstellte. Am Schauplatz der Kämpfe wurde ein Rastplatz mit Informationstafeln angelegt.

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Rubenise pataljoni punker ja lahinguväljad

Rubenise pataljoni 2. roodu restaureeritud muldonn asub Usma valla metsas Ilziķi järve ääres. Väljastpoolt saab seda näha igal ajal tasuta, kuid tasulised ekskursioonid punkrisse tuleb ette tellida.

Leitnant Roberts Rubenise pataljon kuulus kindral Jānis Kurelise moodustatud väeosa koosseisu, mis ei alistunud Saksa vägedele ja osutas tugevat vastupanu. 14. novembrist 9. detsembrini 1944 pidasid Kurelise väeüksuse pataljonid leitnant Roberts Rubenise juhtimisel Ugāle, Usma, Renda ja Zlēkase vallas ägedaid lahinguid politseikindral Friedrich Jeckelni juhitud Saksa armee 16. väeosa, SD- ja SS-üksuste vastu. Rubenise mehed olid hästi relvastatud ja organiseeritud, nad ei seostanud end kummagi vaenuliku okupatsioonivõimuga ning nende võitlus on Läti rahvusliku vastupanuliikumise ajaloos kõige laiaulatuslikum ja pikem. Renda ja Zlēkase juures peetud lahingutes langes umbes 250 Saksa sõdurit; Rubenise pataljon kaotas vaid 50 inimest. Nende päevade sündmusi tuletab meelde restaureeritud punker metsas: see on pinnasega kaetud ning maasse kaevatud palkhoone, kus Rubenise pataljoni mehed elasid.

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Rubenise Pataljoni Muuseum

Rubenise Pataljoni Muuseum asub Ugāles. See annab ülevaate Roberts Rubenise pataljonist, mis teenis 1944. aastal kindral Jānis Kurelise alluvuses Kuramaal, ning Kurelise sõdurite tegevusest ja rahvuslikust vastupanuliikumisest. Muuseumis on väljapanek Läti Kesknõukogu ja selle Ventspilsi rühma tegevuse kohta ja seal eksponeeritakse Läti Kesknõukogu memorandumit 188 allkirjaga ja allakirjutanute fotodega; see dokument on kantud UNESCO maailma mälu Läti registrisse. Läti Kesknõukogu oli Läti kõrgeim poliitikajuhtimiskeskus põrandaaluse valitsusega Läti okupatsioonide ajal 1943–1994; see loodi eesmärgiga koordineerida erinevate läti vastupanuliikumiste tegevust Läti riikliku iseseisvuse taastamiseks. Muuseum korraldab ka väljasõite pataljoni ajaloo seisukohalt olulistesse kohtadesse, nt rekonstrueeritud punkri juurde Usma vallas ja lahinguväljadele Renda ja Zlēkase vallas.

Музей батальона Рубениса в Угале
Коллекция автомобилей советской армии

Владелец гостевого дома «Pūpoli» Эдгарс Карклевалкс в Дундагском крае уже более 15 лет предлагает отправиться в историческую ознакомительную поездку по северу Курземе на собственноручно отремонтированном грузовике Советской Армии ГАЗ-66 (до 24 человек) и УАЗ-3151 (до 6 человек). Маршрут включает бывшие военные объекты. На территории гостевого дома можно осмотреть автомобили советской армии и другую технику.

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Советский мемориал «Родина-мать» в Тукумсе (Tukums)

Мемориал братского кладбища времен Второй мировой войны в Тукумсе - один из крупнейших памятников времён советской оккупации в Латвии. Он находится на Калненском кладбище и виден с улицы Революцияс. Мемориал был открыт во время советской оккупации в 1985 году в честь победы Красной Армии над Германией. Он посвящен погибшим в разное время за советскую власть. «Родина-мать» была одним из самых распространенных образов, использованных при создании многих мемориалов.

Памятник служил средством коммунистической идеологии и пропаганды, символически усиливая присутствие оккупационного режима в Латвии. После капитуляции Германии Красная Армия воспринимала Курземе как территорию, отвоёванную у врага, а не освобожденную часть СССР. Репрессивные власти и армия начали «зачистку Курземе».

Были задержаны, зарегистрированы и проверены мужчины в возрасте от 16 до 60 лет. По опасности мужчины – жители Курземе приравнивались к военнослужащим капитулировавшей Германии. Наступила вседозволенность Красной Армии и волна преступлений - убийства, изнасилования, грабежи, аресты и «исчезновения людей». Только национальные партизанские отряды оказали вооруженное сопротивление. Для ликвидации всякого сопротивления советские власти сформировали карательные батальоны, в том числе в Тукумсском уезде. Волна насилия и террора достигла пика в 1949 году, когда по всей Латвии прошли депортации жителей.

Кладбище солдат Первой мировой войны на Кладбищенском холме
Luftfahrtmuseum „Sky-Zoo“

Die Luftfahrtausstellung „SKY ZOO“ liegt in der Gemeinde Smārde in der Region Tukums, auf dem Territorium des „Jūrmala Airport“, dem einstigen Militärflugplatz Tukums. Gezeigt werden die Flugzeugtypen YAK-40, AN-2, SU22M4, PZL TS-11 Iskra sowie der Hubschraubertyp MI-24. Zu besichtigen sind außerdem Hangars, Flugzeughallen sowie Flugplatz-Servicetechnik. Der Flugplatz wurde sowohl von den deutschen als auch von den sowjetischen Streitkräften genutzt. Während der sowjetischen Besatzungszeit zählte er zu den wichtigsten Militärflugplätzen in Lettland. Die hier stationierten Kampfflugzeuge waren für Angriffe auf gegnerische Schiffe sowie die Zerstörung von Küstenbefestigungen vorgesehen. In der Nacht des 9. November 1975 wurde auf dem Flugplatz Tukums Gefechtsalarm ausgelöst – das bedeutete, ein feindliches Kriegsschiff befand sich in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion, in der Rigaer Bucht, und musste unschädlich gemacht werden. Mehrere Flugzeuge stiegen von Tukums aus auf. Es handelte sich jedoch um das sowjetische Marineschiff „Сторожевой“ (dt. Wächter), auf dem ein bewaffneter Aufruhr gegen das bestehende Sowjetregime ausgebrochen war. Als die Flugzeuge das Kriegsschiff erreichten, kam es zu einem Zweikampf. Später wurde der Anführer der Aufständischen, der sowjetische Marineoffizier Waleri Sablin, verwundet, was zum Ende der Meuterei führte. Er wurde wegen Heimatverrats zum Tode verurteilt. Dieses dramatische Ereignis bildete einen der Höhepunkte der Unzufriedenheit mit dem bestehenden Regime, die später zu seinem Zusammenbruch führte.

Sky-Zoo Luftfahrtmuseum