„Auf den Spuren der Geschichte“ – nach Haapsalu in der Gemeinde Länemaa
Die Route führt zu den Gedenkstätten des Unabhängigkeitskrieges, des Zweiten Weltkrieges und der sowjetischen Besatzung. Die Schüler besuchen die Deportationsgedenkstätte „Eisenbahnschienen erinnern“, die Denkmäler des Unabhängigkeitskrieges in Nigula und Haapsalu sowie das Eisenbahn- und Kommunikationsmuseum Haapsalu, wo Geschichte durch Objekte und Erzählungen erlebbar wird.
Was die Tour beinhaltet
Das Denkmal „Eisenbahnschienen erinnern“ vermittelt eine stille und nachdenkliche Atmosphäre. An den Gleisen stehend, kann man sich das Schicksal der nach Sibirien deportierten Menschen und ihren erzwungenen Weg fern der Heimat vorstellen. Das Denkmal für den Unabhängigkeitskrieg in Nigula bietet die Möglichkeit, die Namen und Schicksale einzelner Personen kennenzulernen und sich vorzustellen, dass hinter jedem eingravierten Namen eine wahre Geschichte von Krieg und Entscheidungen steht. Das Denkmal für den Unabhängigkeitskrieg in Haapsalu lässt die Geschichte der Stadt spürbar werden, wo Erinnerung, Zerstörung und Wiederaufbau an einem Ort ineinandergreifen und uns die Zerbrechlichkeit des historischen Gedächtnisses vor Augen führen. Das Kriegerdenkmal des Kreises Lääne zieht durch seine Form und Symbolik die Blicke auf sich und ermöglicht es Schülern, das Bild eines Soldaten zu betrachten und über Schutz, Pflicht und Opferbereitschaft in verschiedenen Zeiten nachzudenken. Das Haapsalu Eisenbahn- und Kommunikationsmuseum bietet ein viel aktiveres Erlebnis – hier kann man alte Züge erkunden, eine beeindruckende Dampflokomotive besichtigen und erfahren, wie sich die Menschen früher fortbewegten und kommunizierten, dies mit der modernen Technologie vergleichen und lernen, wie die Menschen während der sowjetischen Besatzung „still“ das verbotene Programm „Voice of America“ hörten.
