Bunkeranlage Valka Bunker

Eingang zum unterirdischen Bunker. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Eingang zum unterirdischen Bunker. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Unterirdische Bunker. Wende der 1980er/90er Jahre. Autor: Uldis Balga
Unterirdische Bunker. Quelle: Valkas TIB
Blick auf die Adam Steel School vom Dach des unterirdischen Bunkers. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Unterirdischer Bunker. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Fragment des Zauns des unterirdischen Bunkers. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Ehemaliges Kontrollpunktgebäude. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Eingang zum unterirdischen Bunker. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Unterirdischer Bunker. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Auf dem Dach eines unterirdischen Bunkers. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Auf dem Dach eines unterirdischen Bunkers. Quelle: Gita Memmēna, Tourismusverband Vidzeme
Valkasstendi GitaMemmena M1
Valkasstendi GitaMemmena M2
Valkasstendi GitaMemmena M5
Valkasstendi GitaMemmena M6
Valkasstendi GitaMemmena M8
bunkuri
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 Tālavas iela 23, Valka, Valkas nov., Lettland
 +37164725522
 Valkas novada Tūrisma un informācijas birojs
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Die Bunker von Valka befinden sich im Zentrum von Valka, auf der linken Straßenseite der Ausekļa iela neben der Ādams-Tērauds-Schule. Sie sind nur von außen zu besichtigen. Die Bunker der Sowjetarmee in Valka gehörten zu den geheimsten Orten in Sowjetlettland, die nur mit Sondergenehmigung zugänglich waren. 1953-1989 befand sich hier ein Kommunikationsstützpunkt der Strategischen Raketentruppen der Sowjetarmee. Riesige Fahrzeuge auf 16 Rädern brachten große Stahlbetonblöcke zum Bau der Bunker. Nach Fertigstellung der Bunker selbst wurden diese zur Verstärkung und Isolierung mit Schotter bedeckt. In den Bunkern befand sich das Reservezentrum der strategischen Raketenkommunikation, das dem Leningrader Kommunikationszentrum unterstellt war. Von diesen Bunkern aus wurden die militärischen Raketenschächte gesteuert. In Valka und Umgebung gab es zwanzig. Im Oktober 1962, während der Kubakrise, wurden die Raketen mit Zielrichtung Florida in Gefechtsbereitschaft versetzt. Man sagt, dass nur eine Frage weniger Stunden war, dass die Raketen zum Einsatz gekommen wären. Gleich in der Nähe, hinter der Ādams-Tērauds-Schule und den Bunkern, liegt die einstige Schweden-Schanze (auch Scheremetew-Schanze). Der aufgeschüttete Erdwall wurde zu Beginn des Großen Nordischen Krieges um 1702 zur Verteidigung von Valka gegen die Schweden errichtet. In Richtung Ērģeme ist die Schanze am steilsten, während die andere Seite der Ausekļa iela zugewandt ist.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Karte des militärischen Erbes der Region Valka (2012)