I Erster Weltkrieg

Erster Weltkrieg an der Grenze zwischen Lettland und Litauen

WW1 LV un L pierobežā
Latgale/Sēlija (Latvija), Aukštaitija (Lietuva)
Dauer: 1 Tag
Medumi – Zarasai – Turmantas - Kimbartiške

Die Route „Der Erste Weltkrieg an der Grenze zwischen Lettland und Litauen“ führt in die Ereignisse des Ersten Weltkriegs an der Ostfront in Latgale und Aukštaitija ein. Sie beginnt im Museum des Ersten Weltkriegs in Medumi, wo Besucher interaktiv den Alltag der Soldaten und die militärische Ausrüstung kennenlernen können. Anschließend geht es weiter zur Ausstellung „Turmantas“ und zu den deutschen Wehrmachtsstellungen in Kimbartiškis, wo Bunker, Artilleriestellungen und historische Zeugnisse der Schlachten zu besichtigen sind. Insgesamt bietet die Route einen kurzen, aber lehrreichen Einblick in das Leben an der Front und die Auswirkungen des Krieges auf die Grenzregion.

Was die Tour beinhaltet

Im Museum des Ersten Weltkriegs erfahren Sie mehr über die Geschichte der Region Medumi und ihre Veränderungen während des Krieges. Die Ausstellung präsentiert den Soldatenalltag, innovative Kriegslösungen und die eingesetzten Waffen. Besonders beeindruckend ist der dritte Saal, in dem ein Bunker zum Leben erwacht: Besucher können sich in die Lage eines Soldaten versetzen, Schützengräben, Verstecke und Ausrüstungsgegenstände erkunden und so ein authentisches Schlachtfelderlebnis genießen. Im Turmantas-Museum lernen Besucher die Bedeutung von Turmantas an der Ostfront und die Logistik der deutschen 88. Division kennen. Die moderne Ausstellung mit Virtual Reality ermöglicht es, einzigartige Artefakte, Uniformen, Waffen, Kampfausrüstung und Fotografien zu betrachten und so den Alltag und das Leben der Soldaten an der Front kennenzulernen. Das Museum ist Teil der internationalen Route „Auf den Spuren des Ersten Weltkriegs“. Im Dorf Kimbartiškis können Besucher authentische Artilleriestellungen der deutschen Wehrmacht aus den Jahren 1915 bis 1918 besichtigen. Die Betonbatterieanlagen, darunter Feuerleitstände, Beobachtungs- und Deckungsbunker, stammen aus dem Jahr 1911. Diese Stellungen ermöglichen es, sich vorzustellen, wie die deutsche Wehrmacht ihre Geschütze, Munition und ihr Personal schützte und wie die Artillerieoperationen an der Front organisiert waren.