I Erster Weltkrieg, III Nationale Partisanenbewegung - Waldbrüder, I Unabhängigkeitskriege, IV Die sowjetische Besatzung und der Kalte Krieg

Militärisches Erbe in Vidzeme: Freiheitskämpfe, Legionäre, Waldbrüder und Deportationen

brīvības cīņas
Latvija: Vidzeme
Dauer: 1 Tag
Cēsis – Melturi – Ieriķi - Amatas skola

Diese Route in Vidzeme verbindet die Zeugnisse des Lettischen Unabhängigkeitskrieges, des Zweiten Weltkriegs, des Kalten Krieges und der sowjetischen Repressionen. Sie beginnt in Cēsis mit der Ausstellung „Das Feuer des Gewissens“ und endet im Melanija-Vanaga-Museum auf der Amata-Seite. Unterwegs erleben die Schülerinnen und Schüler die historische Bedeutung der Schlachten von Cēsis am Bahnhof Ieriķi und die Geschichten der nationalen Partisanenbewegung im Bunker der Waldbrüder. Museumsausstellungen und virtuelle Installationen vermitteln zudem Einblicke in die Erfahrungen der sowjetischen Deportationen. Die Route bietet einen emotional vielschichtigen Einblick in die lettische Geschichte des 20. Jahrhunderts und vereint Schlachtfelder, Gedenkstätten und persönliche Überlebensgeschichten zu einem einzigartigen Erlebnis.

Was die Tour beinhaltet

Die Route führt zu Orten, die mit dem Lettischen Unabhängigkeitskrieg, dem Zweiten Weltkrieg, dem Kalten Krieg und den Deportationen lettischer Einwohner während der sowjetischen Besatzung in Verbindung stehen. In Cēsis führt eine kurze Tour zu Orten, die für die lettische Freiheit in verschiedenen historischen Phasen von Bedeutung waren – vom Unabhängigkeitskrieg über die sowjetische Besatzung bis hin zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit. Die Ausstellung „Herd des Gewissens“ beleuchtet die Repressionen des Sowjetregimes in der Region Cēsis und zeigt auch ein originalgetreues Gefängnis. In der Nähe des Bahnhofs Ieriķi befindet sich die Gedenkstätte „Die Schlacht von Cēsis“ mit einem Virtual-Reality-Fernglas. Dort begann die Schlacht am 5. Juni 1919. Diese Schlacht markierte einen entscheidenden Wendepunkt im Lettischen Unabhängigkeitskrieg, in dem die vereinten Streitkräfte der Letten und Esten Teile der Baltischen Landeswehr und der deutschen Eisernen Division besiegten. Hier können die Schüler ein fünfminütiges Video über die Schlacht an der Brücke über die Amata ansehen. Im Mežabrāļu-Bunker nahe der Amata-Brücke erfahren Sie mehr über das Leben der Partisanen und ihren Kampf gegen die sowjetische Besatzung. Hier können Sie Geschichten und Erinnerungen hören. Das Melanija-Vanaga-Museum in der Gemeinde Amata erzählt anhand der Erlebnisse deportierter Kinder von den sowjetischen Repressionen und der Deportation von Letten nach Sibirien während der sowjetischen Besatzung. Dort befindet sich auch ein Unterstand, in dem die deportierten Letten in Sibirien lebten. In der virtuellen Ausstellung „ESI PATS!“ hören Sie die Geschichten von fünf Kindern, die zusammen mit ihren Familien von den sowjetischen Behörden deportiert wurden.