I Erster Weltkrieg, I Unabhängigkeitskriege, II Zweiter Weltkrieg, III Nationale Partisanenbewegung - Waldbrüder, IV Die sowjetische Besatzung und der Kalte Krieg

Estnische Militärgeschichte – an einem Tag!

Tag 1.

12 km

Viimsi–Maarjamäe–Vabamu

Praktische Infos

Ausflüge und Bildungsprogramme müssen im Voraus gebucht und zu einer bestimmten Uhrzeit reserviert werden.

  • Start : Estnisches Kriegsmuseum – General-Laidoner-Museum.
  • Ziel : Vabamu Occupation and Freedom Museum.
  • Dauer : 3 – 5 Stunden.
  • Weitere Angebote : Das Estnische Kriegsmuseum bietet verschiedene Bildungsprogramme zur Einführung in die Kriegsgeschichte an. Das Besatzungs- und Freiheitsmuseum Vabamu bietet einen E-Guide, der Sie auf eine faszinierende und zum Nachdenken anregende Reise durch die jüngere Vergangenheit mitnimmt. Das Museum in Vabamu bietet außerdem verschiedene Exkursionen und Bildungsprogramme an – https://militaryheritagetourism.info/lv/military/sites/view/324?250

Sehenswürdigkeiten

Estnisches Kriegsmuseum – General Laidoner Museum

Das Museum, das seit 2001 im Herrenhaus von Viimsi untergebracht ist, widmet sich der Erforschung, Erhaltung und Ausstellung der estnischen Militärgeschichte. Die Vorgänger des heutigen Museums waren das am 19. Januar 1919 gegründete Estnische Befreiungskriegs-Museum und das General Laidoner gewidmete Museum, das 1993 durch einen Beschluss des Gemeinderats von Viimsi im Haupthaus des alten Gutes eingerichtet wurde. Während der sowjetischen Besatzung beherbergte das Herrenhaus eine Marine-Funkaufklärungseinheit. Nach dem Abzug der Besatzungstruppen befand sich das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand. In seiner heutigen Form wurde das Museum auf Anweisung des damaligen Verteidigungsministers Jüri Luik am 26. Februar 2001 eröffnet; seitdem ist es dem Verteidigungsministerium unterstellt. Die Exponate geben einen Überblick über die Kriege, die in Estland und anderswo in der Welt wüteten und an denen Esten teilnehmen mussten. Ein Teil der Ausstellung ist General Johan Laidoner, dem Oberbefehlshaber der estnischen Streitkräfte, gewidmet, dem das Gut von 1923 bis 1940 gehörte. Eine Auswahl an Artilleriegeschützen und Fahrzeugen ist im Kriegstechnik-Hangar in der Nähe des Hauptgebäudes zu sehen.

Denkmal für die Opfer des Kommunismus in Estland

Das Mahnmal für die Opfer des Kommunismus besteht aus zwei Teilen – dem "Weg durch den Terror" mit den Namenstafeln der Opfer und dem "Heimatgarten". In letzterem befinden sich Steine, auf denen die Orte des Terrors verewigt sind. Auch Infotexte sind angebracht.

KGB-Gefängniszellen

Das Museum befindet sich im Kellergeschoss des ehemaligen NKWD/KGB-Hauptquartiers im Zentrum Tallinns.

 

Während der sowjetischen Besatzungszeit befand sich im Keller des Gebäudes in der Pagari-Straße 1 eines der berüchtigtsten und gefürchtetsten Untersuchungsgefängnisse des Landes. Hier wurden estnische Politiker, Staatsbeamte, Intellektuelle, Veteranen des Freiheitskrieges und viele andere Menschen gefoltert und zum Tode oder zu Gefängnisstrafen verurteilt. Die Kellerzellen sind bis heute ein Symbol des kommunistischen Terrors und sind nun der Öffentlichkeit zugänglich. Zu sehen sind ein Keller mit zwei Gängen, sechs Zellen und eine Arrestkammer. Die Dauerausstellung "KGB (m)aja lugu" erzählt die Geschichte der dort begangenen Verbrechen.

 

Das Haus in der Pagari-Straße 1 indes hat eine lange Geschichte. Das 1912 als Wohnhaus errichtete Gebäude war später Sitz der provisorischen Regierung der Republik Estland. Von hier aus wurde der Freiheitskrieg angeführt. Bis 1940 beherbergte das Gebäude das Kriegsministerium Estlands. Ab März 1991 wurde das Gebäude von der estnischen Polizei genutzt. Heute ist es wieder mit Wohnungen belegt.

Vabamu Museum für Besatzung und Freiheit

Das Museum der Besetzungen und der Freiheit "Vabamu" befindet sich im Zentrum von Tallinn.

 

Das 2003 eröffnete Privatmuseum ist der Zeitspanne 1940-1991 in der estnischen Geschichte gewidmet. Anliegen des Museums ist es, Themen aus der jüngeren Geschichte Estlands zu vermitteln, die die Menschen zum Nachdenken über den Wert und die Zerbrechlichkeit der Freiheit anregen.

 

Die Dauerausstellung des Museums und diverse Filme geben einen Einblick in die Besatzungszeit, die Unterdrückung, den Widerstand und die Singende Revolution in Estland.

 

Die Dauerausstellung "Freiheit hat keine Grenzen" besteht aus 5 Teilen: "Unmenschlichkeit", "Im Exil", "Sowjetestland", "Wiederherstellung" und "Freiheit". Der Rundgang kann von einem Audio-Guide in estnischer, russischer, englischer, finnischer, deutscher, französischer oder spanischer Sprache begleitet werden. Mit ihm begeben sich die Besucher auf eine bewegende und nachdenkliche Reise durch die jüngere Geschichte. Auch für Kinder gibt es Aktivitäten, die ein besonderes und spannendes Gemeinschaftserlebnis garantieren.

Orte zum Essen

Essen und Trinken in Tallinn, www.visittallinn.ee

Orte zum Übernachten