Lettisches Okkupationsmuseum Museum

Abschiebungen. Familiengeschichten.

Für Schüler der Klassen 9-12

Eine Lektion im Museum.

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, den Verlauf der von den sowjetischen Behörden in den Jahren 1941 und 1949 durchgeführten Deportationen sowie das Leben der Menschen im Exil zu verstehen.

Unter fachkundiger Anleitung erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, anhand von Familiengeschichten in der Ausstellung mehr über die Besatzung und die Repressionen des Sowjetregimes zu erfahren. Dabei werden insbesondere die Deportationen in Internierungslager und Siedlungsgebiete näher beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Ursachen, den Verlauf und die Folgen dieser Deportationen kennen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Analyse historischer Quellen, um Antworten auf die Frage zu finden: Wie überlebt man unter solch harten Bedingungen und bewahrt dabei seine Würde?

Besucher:
Groups
Dauer:
75 minūtes
Adresse:

Latviešu strēlnieku laukums 1, Rīga LV-1050, Latvija

Kontakte:

+371 67229255, info@okupacijasmuzejs.lv

https://okupacijasmuzejs.lv/lv/skolam/nodarbibas/deportacijas-gimenu-stasti

Während des Unterrichts:
1) wird an einer Führung durch die Ausstellung teilnehmen, wobei die thematischen Schwerpunkte auf den Unterricht abgestimmt sind;
2) Sie werden in Gruppen auf der Ausstellung arbeiten – sie werden nach Informationen suchen und Quellen analysieren;
3) die Ergebnisse der Gruppenarbeit im Klassenzimmer diskutieren, zusammenfassen und präsentieren.

Anzahl der Schüler : bis zu 20

Um den Unterricht so erfolgreich wie möglich zu gestalten, empfehlen wir Ihnen, vor dem Unterricht eine der folgenden Hausaufgabenoptionen zu bearbeiten:
Abschiebungen. Familiengeschichten – Interview
Abschiebungen. Familiengeschichten – der Film „Zwei Nächte. Ein Verbrechen.“