Echelon

Echelon (Französisch - échelon, Englisch - echelon, Russisch ечелон) - je nach Kontext bezeichnet der Begriff Folgendes:

Teil der Armeeaufstellung; d.h., beim Vorrücken folgt die erste Staffel der Armee der Vorhut, dann die zweite usw.

Ein Zug, der Güter und Personen zu einem einzigen Ziel transportiert (wird auch im militärischen Sinne verwendet), d.h. ein Zug, der für spezielle Zwecke bestimmt ist.

Im militärischen Sinne bezeichnet der Begriff „Echelon“ die Anordnung von Teilen militärischer Formationen in einer taktischen, operativen oder strategischen Ordnung, die dazu bestimmt ist, verschiedene Aufgaben in unterschiedlichen Richtungen (Gebieten) oder verschiedenen Sphären eines Operationsgebietes zu erfüllen.

Weitere Informationsquellen

Kategorie: Taktische Einheiten. Arts Bucks Enzyklopädisches Geschichtslexikon. https://vesture.eu/Category:Taktisk%C4%81s_vien%C4%ABbas

Echelon (Militärangelegenheit). Wikipedia. https://ej.uz/qgwi

Zugehörige Objekte

Bahnhof Lugaži

Das Restaurant befindet sich 3 Kilometer von der Stadt Valka entfernt an der Autobahn Valka - Inčukalns (A3) auf der linken Seite (es gibt ein Hinweisschild).

Während des Zweiten Weltkriegs war die Bahnstrecke Riga–Walka von besonderer Bedeutung. Sie diente der deutschen Wehrmacht als Hauptversorgungsader der Leningrader Front. Der Bahnhof Lugaži wurde 1942 als Nebenbahnhof von Walka zur Bildung militärischer Verbände errichtet. Er verfügte über zwölf Gleise. Die Gleise zwischen den Bahnhöfen Lugaži, Walka und Walga waren ebenfalls strategisch wichtig, da sie ein Dreieck bildeten, um das Wenden von Panzerzügen zu ermöglichen. Nahe dem Haus Pilēnieši (hinter dem Bahnhof) befindet sich ein eingestürztes Wachhaus, das von deutschen Soldaten zur Überwachung von Kriegsgefangenen – Eisenbahnarbeitern – genutzt wurde.

Das Bahnhofsgebäude kann heute nur noch von außen besichtigt werden.

Am Bahnhof Lugaži erinnert seit dem 25. März 1992 ein Denkmal an die über 600 Bürger der Republik Lettland, die am 25. März 1949 und davor nach Sibirien deportiert wurden. Es ist ein Werk des Architekten Aivars Kondrats und basiert auf dem Entwurf des Jānis-Sīmanis-Denkmals. Das Denkmal ist als zweigeteilter Stein gestaltet und symbolisiert die zerrissenen Herzen der lettischen Familie, ja der gesamten Nation mit ihrer Kultur und ihren Werten. Es erinnert an eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des lettischen Volkes.