Ķeizerdambis (Kaiser - Damm) Infrastruktur
Auf den Karten der deutschen Wehrmacht aus dem Ersten Weltkrieg war ein etwa 8 km langer Weg mit diesem Namen verzeichnet. Er begann am ehemaligen Kurlanddenkmal (später auch Mātīte-Denkmal genannt) und endete am ehemaligen Auermann-Haus. Heute kann der in Nordost-Südwest-Richtung verlaufende Ķeizerdambis auf seiner gesamten Länge zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen werden. Er verläuft etwa 4 km als Waldweg (stellenweise mit grobem Schotter) und weitere 4 km als Schotterweg (parallel zu den von den Lettischen Staatsforsten angelegten Straßen Abermaņa und Egle-Kaulupe). Der Abschnitt zwischen der Straße Elgle-Kaulupe und der Straße Abermaņa wird auf den LVM-Karten ebenfalls als Mātīte-Weg bezeichnet. In seinem Mittelteil durchquert der Ķeizerdambis ein beeindruckendes Dünenmassiv im Landesinneren, in dessen Nähe auf LIDAR-Karten noch Schützengräben und Baustellen aus Kriegszeiten erkennbar sind. In der Nähe des ehemaligen Hauses der Familie Aurmanis wurde an der Stelle, an der 21 deutsche Soldaten begraben sind (die um den 20. September 1944 gefallen sind), ein weißes Holzkreuz errichtet.
Es ist möglich, dass der Name Kaiserdamm, der entstand, als die deutsche Armee während des Ersten Weltkriegs hier stationiert war, von dem Kaiserdamm stammt – einer 50 m breiten und 1.680 m langen Straße in Berlin, die 1906 eröffnet wurde.
Verwendete Quellen und Referenzen:
1. Kaiserdamm, https://en.wikipedia.org/wiki/Kaiserdamm
2. Lettische Staatswaldkarten: https://www.lvmgeo.lv/kartes
3. Historische und andere Karten: https://vesture.dodies.lv/#m=15/56.71776/24.69606&l=O/KDW





