Denkmal „Für diejenigen, die 1923 für die Freiheit starben“
Gedenkstätte

Foto von Salvijus Kulevičius. Persönliche Sammlung von Salvijus Kulevičius
Foto von Salvijus Kulevičius. Persönliche Sammlung von Salvijus Kulevičius
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 Skulptūrų parkas, Klaipėda, Litauen
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Das Denkmal ist den Gefallenen der Militäroperation von 1923 zur Annexion der Region Klaipėda an Litauen, dem sogenannten Aufstand, gewidmet. Die Operation wurde von einer Spezialeinheit durchgeführt, die sich aus Soldaten und Offizieren der Litauischen Armee sowie Mitgliedern und Freiwilligen des Schützenverbandes zusammensetzte. Geleitet wurde die Operation vom Spionageabwehroffizier Jonas Polovinskas Budrys (1889 in Kaunas – 1964 in New York). Bei der Operation starben zwölf Litauer und drei Zivilisten aus Klaipėda. Am 20. Januar 1923 fand auf dem alten Stadtfriedhof von Klaipėda eine feierliche Beisetzung statt. Die gefallenen Schützen A. Jesaitis, F. Lukšys, Jonas Pleškys und A. Ubavičius wurden in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt. Am 27. September 1925 wurde an der Grabstätte ein Denkmal für die im Kampf für die Freiheit Gefallenen enthüllt. Der Entwurf stammte von Adomas Brakas (1886–1952). Im Jahr 2023 werden die sterblichen Überreste des Organisators der Annexion der Region Klaipėda an Litauen, des Gouverneurs der Region Klaipėda und Diplomaten J. Polovinskas-Budris, sowie seiner Frau Regina Kašubaitė-Budrienė, die aus Chicago überführt wurden, an diesem Denkmal beigesetzt.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Damaged Monuments, zusammengestellt von Marija Skirmantienė, Jonas Varnauskas, Vilnius, 1994.