Langas steile Ufergräben Befestigungsanlage
Liegt 1,5 km von Vecāķi, Kalngale oder Trisciemas entfernt.
Am steilen Ufer der Langa befinden sich Teile der Schützengräben, die die deutsche Wehrmacht 1944 zum Schutz Rigas vor der angreifenden Sowjetarmee errichtete. Hier verlief die erste Verteidigungslinie, da Hitler die Stadt halten ließ. Riga hätte das gleiche Schicksal wie Jelgava erleiden können, wo alles dem Erdboden gleichgemacht wurde. Doch die Sowjetarmee durchbrach die deutsche Frontlinie bei Vilnius, und Riga drohte, eingekesselt zu werden. Die deutsche Armee zog sich nach Kurland zurück, und Riga wurde nicht zu einer Frontbefestigung.
Es ist interessant, die Schützengräben zu betrachten, die sich entlang der steilen Böschung erstrecken und dem Meer zugewandt sind. Hier hatten die Deutschen den sogenannten „Sack“ angelegt – der Feind wurde hineingelassen, quasi tiefer in seinen Rücken, und dann durch Kreuzfeuer (von drei Seiten) vernichtet. Weiter in Richtung Vecmīlgrāvijas befindet sich ein weiterer Dünenwall mit Schützengräben, gegen die der angreifende Feind ebenfalls in den Sack lief und dort gefangen wurde.
Heute präsentiert dieser Ort beeindruckende Schützengräben inmitten eines wunderschönen Küstenwaldes.
Verwendete Quellen und Referenzen:
Informationsstand zum steilen Ufergraben von Langa.






