Waldenkmal Gedenkstätte

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Digitales Fotoarchiv des regionalen Tourismuszentrums Jelgava
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 Jelgavas nov., Salgales pag., Garoza, Lettland

Das Denkmal ist den 14 gefallenen Kadetten der Lettischen Militärschule gewidmet, die im November 1919 in Kämpfen gegen Bermonts Truppen gefallen sind.
Am Straßenrand von Jelgava-Iecava, in der Nähe des Hauses Vareļi, enthüllte der stellvertretende Ministerpräsident Marģerts Skujenieks am 20. Mai 1935, anlässlich des 15. Jahrestages des ersten Abschlussjahrgangs der Lettischen Militärschule, ein pyramidenförmiges (375 x 400 x 400 cm) Denkmal aus Travertinplatten, das von dem Künstler Jānis Borkovskis entworfen worden war. Armeekaplan Pēteris Apkalns weihte es ein.
Beschreibung des Denkmals: Das Denkmal ist auf einem 3 m hohen Erdwall errichtet, an dessen Ostseite sich eine Eingangstreppe mit 20 Stufen und am Fuß 4 massive Travertinstufen befinden. Auf dieser Seite des Denkmals wurde eine Sandsteintafel (100x140 cm) mit dem Text angebracht: „Kadetten, die 1919 für die Unabhängigkeit Lettlands fielen: Palms Otto, Palms Pauls, Dēliņš Jānis, Pelšs Pēteris, Erdmans Ansis, Skalde Gustavs, Skudruls Verners, Irbe Jūlijs, Rutkis Jānis, Boms.“ Olģerts, Kalniņš Evalds, Lācis Nikolajs, Beļiņka Gustavs, Dzelzkalns Roberts.“
Auf der gegenüberliegenden Westseite befand sich die gleiche Gedenktafel mit der Inschrift: „Militärschule“, auf der Südseite war die Brustplatte der Militärschule abgebildet – ein Schild mit einem gekreuzten Schwert in einer erhobenen Hand zum Schwur, und auf der Nordseite die erste Brustplatte der Kadetten der Militärschule.
Nach dem Zweiten Weltkrieg (1951) wurde das Denkmal gesprengt. Unter der Leitung von Laimonis Zalcmanis wurde es restauriert und am 17. November 1990 wiedereröffnet. An der Nord- und Westseite wurden alte Details angebracht, während an der Südseite die Bedeutung der Kadettentruhen vom Bildhauer R. Kalniņa-Grīnberga neu gestaltet wurde. Die zerbrochene Sandsteinplatte mit den Namen der Gefallenen wurde am Fuße des Damms in der Nähe der Treppe platziert. Die Autoren des restaurierten Denkmals sind Gunārs Heimanis und der Ingenieur Edmunds Krūms.
Die Gemeinde Ozolnieki führte 2013 mit finanzieller Unterstützung des Kulturkapitalfonds die Restaurierung des Denkmals durch. Die Restaurierungsarbeiten wurden vom Restaurator Ivo Graudums ausgeführt.
Die Arbeiten wurden gemäß der von Edgars Purviņš entwickelten Denkmalrestaurierungsmethodik durchgeführt. Dazu gehörten die allgemeine Reinigung der Denkmaloberfläche und der Bänke, die Restaurierung beschädigter Fugen, die Instandsetzung der Kernwand, der Austausch beschädigter Verkleidungsplatten sowie eine Schutzbehandlung. Durch diese Maßnahmen ist das Denkmal langfristig vor widrigen Witterungsbedingungen und schädlichen Umwelteinflüssen geschützt, sein Erscheinungsbild und die Lesbarkeit der Informationen wurden verbessert.

Verwendete Quellen und Referenzen:

https://nra.lv/foto/izklaide/12388-ozolnieku-novads-cakstes-dzimtas-majas-teteles-tornitis-pieminas-vietas-kritusajiem.htm

https://karavirukapi.blogspot.com/2020/01/salgales-pagasta-pie-vareliem.html

https://www.youtube.com/watch?v=ijWd7OHrjvo