Deutscher Wall Befestigungsanlage

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Deutsche Mauer. Herbst 2025. Foto: Juris Smaļinskis
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 Jelgavas novada Valgundes pagasta „Mangaļi”, Lettland

Ein „Deutscher Wall“ ist eine Verteidigungsanlage der deutschen Armee, die während der Weihnachtsschlachten 1916 zum Einsatz kam. Sie besteht aus einem Erdwall, der mit Holzkonstruktionen und Stacheldraht verstärkt ist und so einen Schutzschild gegen Angriffe bildet. Diese Art der Befestigung war im Ersten Weltkrieg üblich, um die Frontlinien zu verstärken und die Truppen zu schützen.

Die „Deutsche Mauer“ kann auf einem 7 km langen Wanderweg besichtigt werden, der am Mangaļi-Haus – dem Weihnachtsschlachtmuseum – beginnt. In der Nähe des Museums – in den umliegenden Wäldern – verläuft ein Naturpfad entlang der „Deutschen Mauer“, der ebenfalls bewirtschaftet wird und somit für Fußgänger leicht zugänglich ist. Es ist zu beachten, dass die „Deutsche Mauer“ ein Freiluftobjekt ist – es kann einen umgestürzten Baum geben, das Gelände ist uneben. Die „Deutsche Mauer“ erstreckt sich auch weiter nördlich und durchquert das Maztīreļa-Moor, ist in diesem Bereich jedoch überwuchert und eher für Abenteuerlustige und Expeditionssuchende geeignet, nicht für Sonntagsspaziergänger.

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Zugehörige Themen

Zugehörige Geschichten

Ein Tagebucheintrag über den Moment, als die Soldaten von den Vorbereitungen für die Weihnachtsschlachten erfahren.

Die lettischen Schützen und ihre Offiziere wurden erst im letzten Moment über den Beginn der Schlacht informiert. Der Unteroffizier des 5. Lettischen Schützenregiments Zemgale, Rūdolfs Ivanovs, beschrieb in seinem Tagebuch den Abend vor Schlachtbeginn. Ein kurzer, aber lebendiger und authentischer Text, der einen entscheidenden Moment im Leben eines Soldaten schildert – die Nachricht vom Schlachttag.

Über Weihnachtsschlachten

Die Weihnachtsschlachten endeten am 11. Januar. Lettischen Schützen gelang es am dritten Kampftag, die stark befestigte deutsche Stellung Ložmetējkalnu einzunehmen. Die Weihnachtsschlachten forderten hohe Verluste. Hunderte lettische und andere russische Soldaten ließen ihr Leben im Kampf gegen die Deutschen. Der Erzähler schildert eindrücklich die Szenen auf dem Schlachtfeld nach dem Ende der Weihnachtsschlachten.