Kurland (Mutter) Denkmal

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Ein Denkmal in Form einer Frau, das von der deutschen Armee während des Ersten Weltkriegs errichtet wurde

Während des Ersten Weltkriegs errichtete die deutsche Wehrmacht ein Denkmal in Form einer Frau. Dieses Denkmal ist bis heute nicht erhalten geblieben, und tatsächlich zeugt in der Natur kaum noch etwas von seiner Existenz vor einem Jahrhundert. Der Standort ist von Büschen überwuchert, an einer Seite befindet sich ein Loch, und Betonreste sind sichtbar – es ist unklar, ob sie vom Sockel des Denkmals stammen oder etwas anderes darstellen. Die „Periodika“ der Lettischen Nationalbibliothek enthält die Zeitung „Jaunatnes Vadonis“ vom 1. April 1930, in der im Artikel „Gemeinde Tomes“ folgende Information zu finden ist: „Die Gegend ist reich an wunderschönen Landschaften, das Auge wird nicht eintönig. Innerhalb der Grenzen der Gemeinde Tomes befindet sich ein Betondenkmal, das die Deutschen während der deutschen Besatzung als Mahnmal für die ‚Befreiung‘ Kurlands errichtet haben.“

Diese Geschichte aufegschrieben: Juris Smaļinskis
Verwendete Quellen und Referenzen:

1. Geschichten von Dorfbewohnern in Lettland

2. "Periodika" der Lettischen Nationalbibliothek

3. Kartografisches Material der Lettischen Nationalbibliothek

4. Dirk-Gerd Erpenbeck. Es stand ein Mal am Dünastrand Das Kurlanddenkmal von 1916 bei Friedrichstadt 

 
2020. Foto: Juris Smaļinskis
Fragment der Karte "1914. - 1919. Karte von Westrussland". In der Mitte Kurland Denkmal - Kurland Denkmal
Fragment aus der Kartensammlung „Zusammendruck Riga“ der Digitalen Bibliothek der Lettischen Nationalbibliothek. Gebiet Lielvārde und Ķegums