Ein Ort des Gedenkens an die Ereignisse des lettischen Unabhängigkeitskrieges in Mārupe
Gedenkstätte
Gelegen in der Gemeinde Mārupe, an der Straßenseite zwischen dem Golfclub „Viesturi“ und dem Boži-Stausee.
Das Denkmal wurde 2013 enthüllt. Die Geschichte des Gebiets ist mit der Schlacht der lettischen Armee gegen Bermonts Truppen im Jahr 1919 verbunden. In der Nähe des Hauses Adienņi waren Einheiten der lettischen Armee in Kampfstellungen aufgestellt.
Während des Unabhängigkeitskrieges fehlte der lettischen Regierung aufgrund der schwierigen Lage die Möglichkeit, die Armee mit dem Nötigsten zu versorgen. Das Erscheinungsbild und die Bewaffnung der Soldaten variierten stark. Die Versorgung hing meist von der Fähigkeit der Soldaten ab, sich selbst zu versorgen. Ende September/Anfang Oktober 1919 traf ein Militärauftrag aus Großbritannien ein, um die Engpässe zu beheben. Einen Monat später wurde auch eine Lieferung englischer Waffen geliefert. Schon bei den ersten Lieferungen wurde deutlich, dass Großbritannien überflüssige Vorräte loswerden wollte. Auch schmutzige, abgetragene Kleidung und Schuhe wurden geliefert, die oft zu klein waren. Das Tragen ungeeigneter Schuhe führte zu gesundheitlichen Problemen, die die Kampfkraft der Soldaten beeinträchtigten. Kleidung wurde geflickt und geflickt. Das wichtigste gemeinsame Symbol war das elfstrahlige Sonnensymbol auf der Mütze und ein rot-weißer Verband um den linken Arm.
Heute können hier mehrere Gedenkstätten besichtigt werden. Die Stätten sind Teil einer landschaftlich reizvollen, speziell angelegten historischen und naturkundlichen Wanderroute.
Führer Mikķelis Jakunovs, +371 28353679.
Verwendete Quellen und Referenzen:
Gelderiņš, E. Uniformen, Abzeichen und Tragevorschriften der lettischen Armee. Lettisches Kriegsmuseum. 2007.
Radzinš, P. Der lettische Befreiungskrieg. R: Quelle. 1990


