Küstenbatterien von Tahkuna nr.39
Befestigungsanlage

090 Tahkuna 12 tolline patarei MM
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1. Geschützhalterung der Südbahn, 1988, KLM ET 3762:139 FN, Estnisches Kriegsmuseum – General Laidoner Museum, http://www.muis.ee/museaalview/3841637
2. Geschützhalterung, 1985, KLM ET 3762:152 FN, Estnisches Kriegsmuseum – General Laidoner Museum, http://www.muis.ee/museaalview/3841650
Kante der Betonkonstruktion des Hilfsblocks des 3. Geschützes, KLM ET 3762:160 FN, Estnisches Kriegsmuseum – General Laidoner Museum, http://www.muis.ee/museaalview/3841658
1917 001
1917 002
tahkuna 305mm 1920
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 Tahkuna, Hiiumaa municipality, Estland, Hiiumaa
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In Tahkuna befinden sich eine 12-Zoll-Küstenbatterie aus dem Ersten Weltkrieg und 180-mm- und 130-mm-Küstenbatterien aus dem Zweiten Weltkrieg.

Da vor dem Ersten Weltkrieg ursprünglich keine Geschützbatterien für die Inseln geplant waren, wurde der Bau der 12-Zoll-Küstenbatterie während des Krieges beschleunigt und nach vereinfachten Vorgaben umgesetzt. Doch selbst vom vereinfachten Entwurf wurde nur etwa ein Zehntel der Betonarbeiten umgesetzt. Die vier Geschütze sind in zwei Paaren im Abstand von 64 m angeordnet.

In Estland wurden drei 180-mm-Doppelturm-Küstenbatterien gebaut, darunter eine auf Hiiumaa. Sie bestand aus zwei 180-mm-Zwillingsgeschützen vom Typ MB-2-180. Etwa 500 m nördlich der Geschützstellung wurde ein zweistöckiges unterirdisches Kontrollzentrum mit zwei Zugangstunneln (85 und 38 m) angelegt. Auf der Kommandozentrale befindet sich ein Panzerturm mit Visiereinrichtung.

Die 130-mm-Batterie von Tahkuna wurde 1941 gebaut. Die Gebäude sind größtenteils gut erhalten. Neben den großen Geschützblöcken in den Munitionslagern sind auch Teile der Munitionsregale erhalten geblieben, die man auch noch in den Munitionslagern in den rückwärtigen Stellungen finden kann.

Die 1916 fertiggestellte Batterie von Lehtma befand sich 3 km vom Hafen in Richtung Tahkuna. Sie beherbergte vier 6-Zoll-Canet-Kanonen auf Holzlafetten. Die Positionen von drei der Geschütze sind noch erkennbar – eines davon mit einem kompletten Bolzenring. Das vierte Geschütz wurde 1917 mitsamt der Munition gesprengt, so dass heute nur noch eine große Vertiefung übrig ist.