Verteidigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg
Befestigungsanlage

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 Vieškelio g. 14, Raščiūnai, Ignalinos r., Litauen
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Die Ostfrontlinie des Ersten Weltkriegs, die die russischen und deutschen Schützengräben trennte, verlief entlang der östlichen Ausläufer des Bezirks Ignalina und Litauens, in der Nähe von Tverečius, Mielagėnai und Adutiškis. Sie wurde von Oktober 1915 bis Februar 1918 genutzt. Deutsche Soldaten reparierten Straßen entlang der Frontlinie, bauten Fußgängerbrücken über Feuchtgebiete und errichteten eine Schmalspurbahn.

Stahlbetonkonstruktionen für verschiedene Zwecke sind erhalten geblieben: Infanteriebunker, Wohnbunker, Kommandoposten, Ausrüstungs- und Munitionsdepots. Die meisten davon befinden sich im Dorf Guntauninkai der Ältestenschaft Mielagėnai sowie in den Gebieten der Ältestenschaften Tverečius und Didžiasalis.

Deutsche Militärgebäude verschiedener Nutzungen befinden sich auf einem 50 km langen Abschnitt beidseits der Straße Adutiškis-Vidžiai. Ihre genaue Anzahl ist unbekannt (einige liegen in Belarus). Sechs davon befinden sich in den Dörfern Raščiūnai und Guntauninkai. Die Befestigungsanlagen haben die Form eines Quaders oder eines Halbzylinders. Die meisten Gebäude sind aus Beton.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Kovalevskienė L., „Das historische Erbe der Region Ignalina diskutiert – in Büchern“, https://alkas.lt/2024/11/19/l-kovalevskiene-prakalbintas-ignalinos-krasto-istorinis-paveldas-knygose