Ein Denkmal zur Erinnerung an die historischen Märsche litauischer Freiheitskämpfer über die Ostsee in den Jahren 1944–1953.
Gedenkstätte
Während der zweiten sowjetischen Besatzung und des Partisanenkrieges wurde die Ostsee nicht nur zu einer Fluchtroute, sondern auch zu einer Verbindung litauischer Partisanen mit dem Westen, vor allem mit Schweden. Nicht nur litauische, sondern auch lettische und estnische Partisanen und Geheimdienstmitarbeiter überquerten die Ostsee mit Booten und Schiffen. Im Jahr 2011 wurde in der Mitte eines kleinen Kreisverkehrs in der Kopų-Straße, der Hauptstraße von Šventoji, nahe der Beždžionys-Brücke, ein Gedenkstein errichtet. Er soll an die historischen Märsche der Kämpfer für die litauische Freiheit erinnern, die von 1944 bis 1953 in der Ostsee stattfanden, und die Verbindungen der Teilnehmer des litauischen Widerstands gegen die Besatzung zu westlichen Ländern bewahren.
Verwendete Quellen und Referenzen:
Liūtas Mickūnas, Der müde Held Jonas Deksnys im Dienst von drei Geheimdiensten, Vilnius, 1996.

