Girnikai-Hügel Schlachtfeld

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Alina Borzenkaitė
Girnikų piliakalnis- I pasaulinio karo karių kapinės.
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Der Hügel befindet sich im Bezirk Šiauliai und ist mit 183,4 m über dem Meeresspiegel der höchste Berg des Bezirks.

Obwohl es keine direkten Beweise für eine Verbindung des Berges zur baltischen Kultur oder seinen künstlichen Ursprung gibt, erzählt eine lokale Legende, dass der Berg vom Riesen Anculis aus den Leichen gefallener Feinde erbaut wurde. Seit über 100 Jahren wird auf dem Berg Mittsommer gefeiert. Am 24. April 1905 wurde auf Initiative des Priesters J. Vizbars und mit Unterstützung der Grafen Pliaterius zum Gedenken an den Jahrestag der Aufhebung des Presseverbots ein monumentales Kreuz auf dem Berg errichtet, das später von den sowjetischen Behörden zerstört wurde. Während des Ersten Weltkriegs fanden um 1915 heftige Kämpfe in der Nähe des Girnikai-Hügels statt; etwa 240 deutsche Soldaten wurden am Nordfuß des Berges bestattet.

Heute erinnern ein Holzkreuz mit einer Gedenktafel und drei symbolische Betonkreuze an diejenigen, die in den Jahren 1914-1918 starben und hier begraben liegen.