Schützenhaus in Panevėžys Gedenkstätte

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 Respublikos g. 77, Panevėžys, Litauen
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Im Zentrum der Stadt Panevėžys.

Einer der Gründer des Litauischen Schützenverbandes, Vladas Putvinskis, verglich die Schützen romantisch mit Bienen und ermutigte sie, eigene „Bienenstöcke“ – Schützenhäuser – zu gründen. Er erklärte, eine kleine Nation nehme sich ein Beispiel an den Bienen, die friedlich und fleißig arbeiteten und sich im Falle eines Angriffs tapfer verteidigten. 1923 betonte Putvinskis, jede Schützeneinheit müsse einen Verein für litauischen Geist haben, was so viel bedeutete wie „Schützenhaus – Haus der Nation“. Seit 1924 hatten die Schützen von Panevėžys ihr Hauptquartier im ehemaligen St.-Montvila-Theater, dem einzigen Theatersaal der Stadt. Dieser wurde 1937 mit Mitteln der Schützen renoviert und in ein Zentrum zur Verbreitung des kulturellen und militärischen Geistes umgewandelt.

Verwendete Quellen und Referenzen:

Vytautas Jokubauskas, Kulturelle Aktivitätszentren im Litauen der Zwischenkriegszeit: „Die Heimat der Schützen – die Heimat der Nation“, Lituanistica, 2015, Nr. 3, S. 166 – 184.

Donatas Pilkauskas, Der Aufbau des Panevėžys XII Schützenregiments in der Zwischenkriegszeit, online verfügbar:https://aina.lt/panevezio-xii-sauliu-rinktines-pastatas-tarpukario-metais